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Home / Motorrad-Hersteller  / BMW / Ernst Jakob Henne - Seite 4
 
 
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Ernst Jakob Henne - die Rennfahrerlegende - Seite 4

 
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Seite 4

 
 
Erfolgreiche Konkurrenz
1937 sind Eric Fernihoughs Bemühungen endlich vom Erfolg gekrönt: Am 19. April überbietet er in Gyon die bisherige Bestmarke um etwas über einen Stundenkilometer und gibt 273,244 km/h als neue Bestmarke vor. Ernst Hennes Dominanz ist zum ersten mal seit fast viereinhalb Jahren durchbrochen worden. Auf einer Fahrt hatte Fernihough sogar 280 km/h überboten, konnte aber wegen eines defekten Kettenritzels die Rückfahrt nicht in der vorgegebenen Zeit antreten. Dass er so nebenbei noch die Rekorde über die fliegende und stehende Meile sowie mit Beiwagen über den fliegenden Kilometer und die fliegende Meile an sich reißt, wurmt Henne und die BMW Verantwortlichen wohl nicht so sehr, wie die Tatsache, dass der absolute Rekord wieder in England ist. Auch fuhr Fernihough das Motorrad nahezu unverkleidet, sein Plan, auf die schiere Kraft des Einliter-Jap-Motors zu setzen, scheint aufgegangen zu sein.

Henne und die BMW Techniker sind aber unbeirrt, der Motor leistet nun gut über 100 PS. Des Weiteren wurde die Verkleidung weiter optimiert, Seitenstabilisatoren sollen das unerwünschte Schlingern unterbinden. Vom 25. bis 29. Oktober findet auf „Hennes Autobahnabschnitt“ bei Frankfurt eine offizielle Rekordwoche statt: Die Rennwagen von Auto-Union und Daimler-Benz sowie die Motorräder von BMW und DKW gehen fünf Tage auf Rekordjagd, und hier will Henne „seinen Allerweltrekord“ zurückerobern. In die Vorbereitungen kommt eine neue Hiobsbotschaft: Der Rekord ist wieder verbessert worden, der Italiener Piero Taruffi hat am 21. Oktober auf einer Gilera 274,181 km/h erreicht. Dieser Rekord wird zunächst nicht anerkannt – die Statuten schreiben vor, dass man mindestens 5 Hundertstel Sekunden schneller zu sein hat als der bisherige Rekordinhaber, und Taruffi ist lediglich 45 Tausendstel schneller als Fernihough im April gewesen ist.

Aber Taruffis Bestleistung zeigt, dass der von BMW eingeschlagene Weg der richtige ist: Auch er geht mit einer 500er-Maschine an den Start, und auch er bedient sich der Vollverkleidung, die an seinem Motorrad noch konsequenter ausgeführt scheint. Während DKW eine Vielzahl von Klassenrekorden erringen kann, wird die Rekordwoche für Henne und BMW zum Desaster: Ab Tempo 250 tritt wieder das bekannte Schlingern ein, auch eine Abänderung der Seitenflossen bringt keine Verbesserung. Enttäuscht tritt man den Rückweg nach München an. Der ebenfalls anwesende Ferdinand Porsche bietet seine Mitarbeit an und bittet um Überlassung von Bildmaterial der Maschine, damit sein Aerodynamiker die Verkleidung neu berechnen kann.

Die letzte Fahrt
Zurück in München beginnen sofort die Arbeiten an der Verkleidung, die Seitenflossen werden entfernt. Dann nimmt man eine Anregung von Ferdinand Porsche auf und spaltet die nun höher gezogene Heckflosse am Ende leicht. Damit hat das Motorrad eine gewisse Ähnlichkeit mit der 250er DKW, mit der Ewald Kluge bei der Frankfurter Rekordwoche erfolgreich die Weltrekorde in der Viertelliterklasse angegriffen hat. Man verzichtet nun aus Gründen der besseren Sicht und des Gleichgewichts auch auf die Kanzel, Henne greift wieder zum legendären Tropfenhelm.
Das Motorrad liegt bei Testfahrten hervorragend, das kritische Aufschaukeln ab Tempo 250 tritt nicht ein, inoffiziell werden im Hofoldinger Forst Geschwindigkeiten über 260 km/h gemeistert. Deshalb beantragen die BMW Mannen eine erneute Sperrung der Frankfurter Autobahn, da man noch im gleichen Jahr den Rekord zurückerobern will. Auch Henne hat es besonders eilig, denn er denkt bereits über das Ende seiner Karriere nach und möchte gern als „Schnellster Mann der Welt“ zurücktreten. Die Genehmigung wird rasch erteilt, und nur fünf Wochen nach der missglückten Rekordwoche tritt die BMW Mannschaft erneut in Frankfurt an.

Am Morgen des 28. November, nach einer frostklaren Raureifnacht, bringt bereits die erste gezeitete Fahrt eine leichte Verbesserung des Weltrekords. Damit ist die Pflicht erfüllt und Henne geht zur Kür über: Über den fliegenden Kilometer erreicht er 279,503 km/h, dabei wird er auf der Rückfahrt mit 280,155 km/h gestoppt. Dazu stellt er die Weltrekorde über die fliegende Meile und über fünf Kilometer und fünf Meilen ebenfalls mit fliegendem Start auf. Beeindruckend die 270,47 Kilometer, die er auf den fünf Kilometern erzielt, ein Zeichen dafür, dass sich Henne endlich auf der Maschine wohlfühlt.

Nachmittags versucht man es noch einmal über die kurzen Distanzen mit stehendem Start, doch es reicht nicht ganz. Um halb drei gibt Henne, erschöpft und auch unterkühlt, zu verstehen, dass es keinen Sinn mehr hat. Mit insgesamt 12 Weltrekorden – die erreichten Leistungen gelten jeweils für die 500-, 750- und 1000-ccm-Klasse – bricht die BMW Truppe zu einer kleinen Feier nach Frankfurt auf. Seine Frau und Ingenieur Schleicher sind die Ersten, denen Ernst Henne anvertraut, dass dies seine letzten Rekordfahrten sind und er sich vom aktiven Rennsport zurückzieht.
Sein letzter Rekord hält fast 14 Jahre, erst im April 1951 gelingt es Wilhelm Herz auf der Autobahn München-Ingolstadt, die Bestmarke von 279,503 Kilometern zu verbessern.

Erfolg auf vier Rädern
Bereits im Herbst 1932 wird von der Motorsportkommission für das Jahr 1934 eine Neuerung im Reglement der Rennwagenklasse festgelegt. Lediglich 750 Kilogramm dürfen die Fahrzeuge, die in den Jahren zuvor zwischen 1.100 und 1.400 Kilogramm Gewicht hatten, wiegen. Eine unmittelbare Folge dieser Änderung ist, dass diese leichten und über 350 PS starken Boliden nur von wenigen Fahrern zu beherrschen sind, wie zahlreiche Unfälle in Rennen und Trainingsläufen jener Jahre beweisen. Auf der Suche nach geeigneten Fahrern erinnert sich Mercedes an einen ihrer Händler in München, der auf zwei Rädern gezeigt hat, dass er mit großen Geschwindigkeiten umzugehen weiß: Ernst Henne.

Beginn bei Mercedes
Am 12. April 1934 unternimmt er mit der Mercedes-Mannschaft die ersten Testfahrten mit dem Typ W25 auf dem Nürburgring und bekommt sogleich die Schwierigkeiten zu spüren: Bereits in den ersten Kurven leistet er sich einige Dreher, die jedoch harmlos verlaufen. Als am Nachmittag ein Test über drei Runden ansteht, kommt es zu einem fatalen Unfall. In einer Kurve verliert er bei rund 180 km/h die Beherrschung über das Fahrzeug und stürzt eine 15 Meter tiefe Böschung hinunter.

Henne wird ins Krankenhaus eingeliefert, aber mit Schnittverletzungen im Gesicht, Prellungen und einem verstauchten Knöchel kommt er verhältnismäßig glimpflich davon. Er selbst sucht die Schuld bei sich: „Ich wollte es erzwingen, dass der Wagen im hohen Tempo durch die Kurven geht“, gesteht er Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer noch im Krankenhaus.

Der Grand-Prix Fahrer
Ernst Henne findet sich in der Folge auf dem Rennwagen doch so weit zurecht, dass er von Mercedes – zunächst als Ersatzfahrer – unter Vertrag genommen wird. Bei den Großen Preisen von Frankreich und Deutschland kommt er nicht zum Einsatz. Der erste Start erfolgt am 15. August bei der Coppa Acerbo im italienischen Pescara. Bereits im Training macht der Neuling Ernst Henne auf sich aufmerksam, als er auf der Geraden mit 300 km/h gestoppt wird.
Im Rennen, das auf nasser Fahrbahn gestartet wird und zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen hat, kann sich Henne gut behaupten. In der 17. von 20 Runden ereignet sich jedoch eine Tragödie: Der Algerier Guy Moll wird beim Versuch, Ernst Henne zu überrunden, bei Tempo 260 von einer Windbö erfasst und verunglückt tödlich. Ernst Henne beendet das Rennen als Sechster, das ist ihm aber egal, denn der Unfall von Moll geht ihm nicht aus dem Kopf.

Im BMW Sportwagen
Am 9. September hat Ernst Henne beim Großen Preis von Italien in Monza seinen zweiten Start.
Doch ist das Rennen für ihn schnell beendet, ein technischer Defekt am Kompressor führt bereits in der zweiten von 116 Runden zu seinem Ausscheiden. Zwei Wochen später beim Großen Preis von Spanien ist Henne wieder als Ersatzfahrer gemeldet. Er nimmt am Training teil, kommt beim Rennen selbst jedoch nicht zum Einsatz. Beim Tschechischen Grand Prix in Brno erzielt er vor über 350.000 Zuschauern gemeinsam mit Ersatzfahrer Hanns Geier den sechsten Platz. Dieser Erfolg ist das letzte Rennen von Ernst Henne in einem Mercedes-Rennwagen.

Nach den durchwachsenen Erfahrungen im Rennwagen konzentriert sich Ernst Henne in der Folge verstärkt auf seine Weltrekordversuche auf zwei Rädern. Diese werden Ende Oktober 1934 mit neuen absoluten Bestmarken in der Solo- und Gespannklasse belohnt. Es scheint, als habe Ernst Henne genug vom Automobilrennsport und bewege sich lieber auf dem sicheren Terrain der Zwei- und Dreiräder.

Doch 1935, von der Presse nahezu unbemerkt, hat sich Ernst Henne beim Kesselbergrennen mit einem BMW 319/1 in der 2-Liter-Sportwagenklasse in die Teilnehmerliste eingetragen. In diesem Sportwagen, der bei einem Gewicht von 730 kg rund 55 PS leistet, fühlt sich Ernst Henne bedeutend wohler als im Mercedes-Rennwagen, der bei vergleichbarem Gewicht in etwa die siebenfache Leistung zur Verfügung stellt. Beim Bergrennen kann Ernst Henne vor über 100.000 Zuschauern den zweiten Platz in seiner Klasse belegen. Er wird auf der fünf Kilometer langen Strecke nur von seinem Markengefährten Ernst von Delius um sechs Sekunden geschlagen. Für den Novizen am Volant eine herausragende Leistung. Eigentlich soll Henne in diesem Jahr auch beim Eifelrennen mit einem 319/1 starten, wegen eines Todesfalls in seinem privaten Umfeld sagt er die Veranstaltung jedoch ab.

Der BMW 328
Unter der Regie von Fritz Fiedler und Rudolf Schleicher wird bei BMW Mitte der 30er Jahre ein neuer Sportwagen der 2-Liter-Klasse entwickelt. Dieses Automobil soll zum einen international wettbewerbsfähig sein, zum anderen ist es aber auch als leistungsstarker Gebrauchswagen für die besser betuchte Kundschaft ausgelegt.
 
Der Wagentyp BMW 328, so die Bezeichnung, unter der er später zur Legende wird, hat seine Premiere nicht wie üblich auf einem Automobilsalon, er wird der Öffentlichkeit am 14. Juni 1936 bei einer Rennsportveranstaltung präsentiert. Ort des Geschehens ist der Nürburgring. Und als wäre die Präsentation eines neuen Wagens nicht schon Sensation genug, überrascht BMW die Zuschauer auch mit dem Fahrer: Am Steuer sitzt der Weltrekordmann Ernst Henne, seit seiner Mercedes-Zeit mit Ausnahme des vorjährigen Kesselbergrennens ohne Start bei Automobilrennen. Und mit Ausnahme einiger Trainingsrunden auf Mercedes und der mittlerweile schon mehrere Jahre zurückliegenden Motorradrennen hat Henne auch keine Erfahrung auf dem Nürburgring, immerhin eine Strecke, die sich später ob ihrer Gefährlichkeit mit dem zweifelhaften Beinamen „Grüne Hölle“ schmücken darf.

Henne wird der einzige BMW 328 des Starterfelds, ein in der klassischen deutschen Rennfarbe weiß lackierter Prototyp, anvertraut, während die übrigen BMW Fahrer der Zwei-Liter-Klasse mit dem bekannten Typ 319/1 in das Rennen gehen.

Henne enttäuscht weder die BMW Verantwortlichen
 
Ernst Henne vor dem Start des Eifelrennen 1936
Ernst Henne auf BMW 328 gewinnt das Eifelrennen 1936
Bild oben: Ernst Henne vor dem Start des Eifelrennen 1936
Bild unten: Ernst Henne auf BMW 328 gewinnt das Eifelrennen 1936
noch die 250.000 Zuschauer, die dem Rennen beiwohnen. Vom Start weg zieht er souverän seine Runden und hat bald die vor ihm gestarteten Kompressorwagen eingeholt. Er gewinnt nicht nur die Zwei-Liter-Klasse ohne Kompressor, mit einem Schnitt von 101,5 Kilometern erzielt er an diesem Tag die beste Zeit aller gestarteten Sportwagen. Die Massen sind begeistert und die Fachpresse überschlägt sich mit Lob, wobei sich die Anerkennung für den „Motorrad-Weltrekordmann“ und den neuen Sportwagen die Waage hält.
Zwei Wochen später startet Henne beim Großen Preis von Frankreich auf der Höchstgeschwindigkeitsstrecke von Montlhéry. Der neue Wagen hält der Dauerbelastung jedoch nicht stand, und Henne scheidet ebenso wie die beiden anderen gestarteten BMW 328 bereits sehr früh aus. Die Fehler sind relativ schnell gefunden, und ab der Saison 1937 wird der Typ BMW 328 die Sportwagenszene dominieren.

Und wieder ist es Ernst Henne, der zwei spektakuläre Siege beisteuert: Am 16. Mai gewinnt er beim belgischen Grand Prix des Frontières in Chimay vor Ralph Roese und Herbert Berg, beide ebenfalls auf BMW, die Zwei-Liter-Klasse der Sportwagen. Am 30. Mai siegt er dann beim Großen Preis von Bukarest. Ein Schnitt von über 140 km/h bedeutet den Gesamtsieg bei den Sportwagen.

Rückzug ins Privatleben
Noch einmal geht Ernst Henne an den Start. Es ist der Nürburgring, wo er ein Jahr zuvor den BMW 328 bei dessen Debüt zum souveränen Sieg pilotiert hatte. Den Zuschauern ist die wilde Fahrt aus dem Vorjahr noch in Erinnerung, und Henne ist ihr erklärter Favorit. Doch dieses Rennen ist für Ernst Henne das Gegenteil seiner letztjährigen Vorstellung: Bereits in der ersten Runde fliegt er aus der Hatzenbachkurve und muss das Rennen beenden. Die Presse vermutet einen Defekt der Bremsanlage, im Gegensatz zum schweren Trainingsunfall von 1934 hatte Henne dieses Mal seinen Ehrgeiz im Zaum. Er wird wieder einmal ins Krankenhaus eingeliefert, kann aber auch diesen Unfall ohne bleibende Schäden überstehen.

Das Eifelrennen ist Ernst Hennes letztes großes Sportwagenrennen. Er bereitet sich noch einmal auf seine letzten Rekordfahrten in Frankfurt vor, nach deren erfolgreichem Abschluss er sich vom aktiven Rennsport zurückzieht. Er kümmert sich um seine Motorrad- und Automobilvertretung und hat endlich mehr Zeit für seine Familie. Als der Krieg beginnt, soll Ernst Henne, der bereits 1932 den Flugschein erworben hat, zur Luftwaffe eingezogen werden. Ein Arzt stellt jedoch fest, dass er als Folge der zahllosen in seiner Laufbahn erlittenen Kopfverletzungen nicht kriegstauglich ist. Somit bleibt ihm der Militärdienst erspart. Während des Krieges kann er sich um sein Geschäft kümmern, mit Fahrzeugreparaturen hält sich der Betrieb über Wasser.

Epilog
Nach dem Zweiten Weltkrieg nehmen die Bayerischen Motoren Werke, deren Automobilwerk in der sowjetischen Besatzungszone liegt, erst 1952 wieder die Automobilproduktion auf. Bereits fünf Jahre früher laufen schon bei Daimler-Benz die ersten Nachkriegsfahrzeuge vom Band. Der immer noch sehr populäre Ernst Henne wird Mercedes-Händler der ersten Stunde, er vertritt nun neben Personenwagen auch Lkw und Busse. Mit dem Erfolgsstreben, das ihn schon als Rennfahrer auszeichnete, wird er einer der größten Mercedes-Händler Deutschlands, Anfang der Neunziger beschäftigt er über 600 Mitarbeiter. 1991 gründet er mit einem beträchtlichen Teil  
Ernst Jakob Henne mit Frau Martha
2004: Ernst Jakob Henne mit Frau Martha
seines Vermögens die Ernst-Jakob-Henne-Stiftung. Aufgabe der Stiftung ist die Unterstützung von Menschen, die schuldlos in Not geraten sind. Der Betrieb, der von Anfang an seinen Namen trägt, geht 1997 nach über 70 Jahren in der DaimlerChrysler AG auf. Er selbst zieht sich auf die Kanarischen Inseln zurück, mit Martha, seiner zweiten Frau, genießt er dort seinen Lebensabend abseits vom Trubel der früheren Jahre.

Und am Harras in München, dort, wo sich ein junger, rennsportbegeisterter Mechaniker 1923 seine erste kleine Werkstatt einrichtete, prangt heute noch der Schriftzug „Auto-Henne“ an der Hofeinfahrt und verweist auf einen der erfolgreichsten und populärsten Motorsportler, den Deutschland je hatte.
 
 
 
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Foto © BMW AG

 
 
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