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Home / Motorrad-Hersteller  / BMW / BMW Firmengeschichte - Motorrad - Seite 3
 
 
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BMW Firmengeschichte -Motorrad - Seite 3

 
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Seite 3

 
 
Eine neue Einzylinder BMW
Von 1925 bis 1966 baut BMW Einzylinder-Motorräder. Die „halbierten Boxer“ weisen das selbe Antriebskonzept mit längs laufender Kurbelwelle, direkt angeschlossenem Getriebe und Kardanwelle zum Hinterrad auf, aber eben nur einen auf dem Motorgehäuse stehend angeordneten Zylinder.
Als Einsteigermodelle erfreuen sie sich großer Beliebtheit vor allem auf dem deutschen Markt. Daran erinnert man sich in München im Zuge der Programmerweiterungen für die Neunziger Jahre.

Unkonventionell ist diesmal jedoch weniger die Technik sondern viel mehr die Vorgehensweise
bei Entwicklung und Produktion.

Unter BMW Vorgaben entsteht in einer europäischen Kooperation mit dem italienischen Motorradhersteller Aprilia und dem österreichischen Motorenlieferanten Bombardier-Rotax die Enduro BMW F 650. Das 1993 eingeführte neue Einzylindermodell stellt ein attraktives Angebot dar, das BMW schnell neue Käuferschichten erschließt, darunter auch viele weiblichen Geschlechts. Die F 650 trägt das weißblaue Markenemblem und erfüllt die damit verbundenen Qualitätsansprüche. Der Verkaufserfolg unterstreicht das nachdrücklich.
 
Enduro BMW F 650
Enduro BMW F 650


Boxer Erfolge
In schneller Folge erweitert BMW das Modellprogramm der neuen R-Baureihe. Im September 1993 sorgt die R 1100 GS bei der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main für großes Aufsehen.

Auch bei der Enduro präsentiert BMW die Telelever-Vorderradaufhängung. Der große 25 l-Tank und die bequeme, zweiteilige Sitzbank laden zu großen Reise-Abenteuern ein. Und das natürlich auch wieder auf abgelegenen Pfaden. Eine Trainingsmöglichkeit hierfür steht BMW Fahrern ab 1994
im BMW Enduro Park Hechlingen zur Verfügung, wo erfahrene Instruktoren Off-Road-Sicherheitstipps vermitteln.
 

Im Herbst 1994 kommt die unverkleidete Roadster-Version R 1100 R dazu, ergänzt durch die im Hubraum verkleinerte Variante R 850 R der neuen Boxergeneration. Ein Jahr später folgt mit der R 1100 RT der Tourer mit völlig neu entwickelter Vollverkleidung.
Die Boxer kommen immer besser in Fahrt, R 1100 GS und R 1100 RT liefern sich ein Kopf an Kopf Rennen mit immer neuen Verkaufsrekorden. Ab Frühjahr 1995 wird im BMW Motorradwerk Berlin eine zweite Fertigungsschicht gefahren, die Tagesproduktion steigt auf 230 Motorräder. Das Jahr schließt mit erstmals über 50 000 verkauften Motorrädern.
 
BMW R 1100 RT
1994: BMW R 1100 RT

Da kann die alte Zweiventil-Boxer-Generation ein Jahr später beruhigt in die Pension entlassen werden. Am 19. Dezember 1996 wird die letzte R 80 GS Basic gebaut. Im darauf folgenden Sommer geht mit einer R 850 R für eine italienische Kundin bereits der 100 000. neue Boxer auf Reisen.


Neue Aufgaben für die Vierzylinder
Im Sommer 1996 verabschiedet sich BMW vom Dreizylinder, in elf Jahren bringt es die K 75 auf 68 011 Exemplare. Noch im gleichen Jahr wird mit der K 1200 RS ein neues Vierzylindermodell vorgestellt. Der nunmehr auf 1171 cm³ Hubraum vergrößerte Motor wartet mit 130 PS auf. Aber nicht nur die Leistung des stärksten BMW Motorrads überzeugt, sondern auch das Fahrwerkskonzept, das dem neuen Sport-Tourer entsprechende Fahrleistungen ermöglicht. Der Antriebsblock hängt schwingungsentkoppelt in einem Brückenrahmen aus Leichtmetallguss, für die Vorderradführung bekommt nun auch das erste K-Modell den einzigartigen BMW Telelever. Das neue Topmodell von BMW setzt damit Maßstäbe in der Kategorie der Sporttourer.  
BMW K 1200 RS
1996: BMW K 1200 RS


Cruiser, Sportler, Luxus-Tourer
Bis 1997 gilt ein großvolumiger V-Zweizylindermotor als Grundvoraussetzung für einen echten Cruiser, dann aber präsentiert BMW auf den Highways des US-Bundesstaates Arizona eine völlig eigenständige Interpretation rund um den markentypischen Boxer. Die R 1200 C vereint die gewohnt fortschrittliche Technik der BMW Motorräder mit digitaler Motorelektronik, Telelever, hoch effektiver Bremsanlage, wahlweise mit ABS, und einer neuen Formensprache im Design mit dem typischen Cruiser-Fahrverhalten des ruhigen Dahingleitens dank einer besonders auf Drehmomentstärke ausgelegten Motorcharakteristik und einer entspannten Sitzposition.  
1997: BMW R 1200 C
1997: BMW R 1200 C

Das Gegenstück ist die sportliche gebückte Fahrerhaltung, die Fußrasten nicht weit vorn, sondern weit hinten und oben montiert, sowie ein leistungsstarker, schnell reagierender Motor in einem agilen Fahrwerk. Das bietet ab 1998 der sportlichste Boxer R 1100 S. Eine Leistungssteigerung auf 98 PS und erstmals ein Sechsganggetriebe sorgen für entsprechende Fahrleistungen. Das konsequent sportlich ausgelegte Erscheinungsbild mit den charakteristischen unter dem Sitzbankheck montierten Auspufftöpfen kommt ebenso gut bei den BMW Kunden an.

Auf der Intermot in München stellt BMW im September 1998 die K 1200 LT vor. Der neue Luxus-Tourer ist in nie gekannter Konsequenz für das möglichst sichere und komfortable Reisen per Motorrad entwickelt, wobei dem Wohlbefinden des Beifahrers oder der Beifahrerin ebenso viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Angetrieben von einem auf besonders viel Drehmoment im unteren Drehzahlbereich ausgelegten Vierzylinder ist die K 1200 LT mit ihrem Leichtmetallrahmen und Telelever trotz des ausstattungs­bedingt hohen Gewichts keinesfalls schwerfällig. Der Luxus-Tourer überrascht mit seinen erstaunlichen Handling-Eigenschaften. Optimaler Wind- und Wetterschutz durch eine im Windkanal optimierte Verkleidung, großer Stauraum in Koffern und Topcase und gute Manövrierfähigkeit durch einen Rückwärtsgang gibt es serienmäßig. Musikanlage, Geschwindigkeits­regelung Tempomat und Sitzheizung stellen nur einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Ausstattungsangebot dar.

Überraschungen bei Paris–Dakar
Eine Funduro ist keine Geländemaschine, das scheint sich 1998 beim Probegalopp im Wüstensand zu bestätigen. Trotzdem stehen wieder vier BMW Werksfahrer 1999 bei der Paris–Dakar-Rallye, diesmal allerdings in Granada, am Start. Nach 18 Tagen und 9022 km heißt der Sieger Richard Sainct – der Franzose stammt sinnigerweise aus St. Affrique – auf der 75 PS starken Rallye-Version der BMW F 650. Im Jahr 2000 wird von Dakar nach Kairo in Ägypten gefahren. BMW tritt mit vier weiter verbesserten F 650 RR an, überrascht aber zusätzlich mit zwei R 900 RR, der neu entwickelten Rallye-Ausführung des Vierventil-Boxers. Diesen bringt Jimmy Lewis beim Debüt auf
 Platz Drei, eingerahmt von den F 650 RR-Piloten mit einem Vierfach-Sieg für BMW. Richard Sainct wiederholt seinen Erfolg aus dem Vorjahr, Oscar Gallardo wird Zweiter und Jean Brucy Vierter.
Dieser Doppelsieg für den Einzylinder begleitet die zwei Monate später stattfindende Markteinführung der neuen F 650 GS, die unter Beibehaltung der hervorragenden Straßentauglichkeit mit erheblich verbesserten offroad-Eigenschaften gegenüber dem Vorgänger­modell aufwartet. Trotz dieser glorreichen Siegesfeier im Schatten der Pyramiden gibt es 2001 keine Fortsetzung, Sturzpech der Fahrer verhindert den Erfolg der BMW R 900 RR. Andrea Mayer fährt jedoch noch einmal mit der F 650 RR und holt sich zum drittenmal in Folge den Damenpokal bei der Paris–Dakar.
 
BMW F 650 GS
Rallye Paris-Dakar 2001 - BMW Motorrad Team Gauloises - Andrea Mayer (BMW F 650 RR)


Start ins neue Jahrtausend mit neuem Namen
Das Jahr 2000 bringt nicht nur den Sieg bei Paris–Dakar und im Verlauf des Jahres neue Modelle und Innovationen. Es ändert sich auch die Bezeichnung für die mit jedem Jahr erfolgreicher agierende bisherige „Sparte Motorrad“. Dieser Geschäftsbereich der BMW Group heißt von nun an weltweit einheitlich BMW Motorrad und bietet neben Motorrädern und Fahrerausstattung ein zunehmendes Angebot von Dienstleistungen und Erlebnisprogrammen „rund um das Motorrad“ an.

BMW C1: ein neuartiges Fahrzeugkonzept
Die Vorzüge eines motorisierten Zweirads – Wendigkeit, geringer Platzbedarf im Verkehr und beim Parken – verbunden mit Sicherheitselementen eines Automobils – berechnete Sicherheitszelle mit Deformationselementen und Schulterbügeln sowie zwei Sicherheitsgurte, das ist die völlig neuartige Basis des C1 Konzepts. Weit mehr als ein „Motorroller mit Dach“, ist der BMW C1 ein hoch entwickeltes Zweiradfahrzeug mit aufwendiger Technik, das das Fahren ohne Helm und Schutzbekleidung gestattet.

Das beginnt beim leistungsstärksten Viertaktmotor der 125 cm³-Klasse mit Vierventiltechnik,
 
BMW C1 Executive
2000: BMW C1 Executive
elektronischem Motormanagement mit Benzineinspritzung und geregeltem Dreiwege-Katalysator, geht über die Telelever-Vorderradgabel und die ABS-Bremsanlage, das Sicherheitssystem von Rahmen und Karosserie bis hin zum umfangreichen Komfort- und Ausstattungsangebot.
Im Frühjahr 2000 kommt der C1 auf den Markt und gehört sowohl als Stadtflitzer als auch als Einstiegsmodell für 16-jährige Führerschein-Neulinge bald zum alltäglichen Straßenbild.


Berlin auf vollen Touren
BMW Motorräder sind gefragt wie nie zuvor, die Produktionskapazitäten müssen ständig erhöht werden. Zu den Boxern und dem Vierzylinder kommt nun auch noch die Einzylinder-BMW aus Berliner Fertigung. Die neue F 650 GS ist im Frühjahr 2000 auf dem Markt. Das Nachfolgemodell der
64 339 mal gebauten ersten BMW Funduro hat einen 50 PS starken Einzylindermotor mit Benzineinspritzung, in dieser Klasse eine Novität.

Unter der Bezeichnung BMS-C handelt es sich dabei um die Eigenentwicklung BMW Motorsteuerung Compact. Eine Lambda-Sonde und ein G-Kat vervollständigen die Serienausstattung. Gegen Aufpreis ist nun auch für die F 650 GS ein ABS lieferbar. Die F 650 GS ist vom Erscheinungsbild jetzt klarer auch für Ausflüge abseits der Straßen geeignet, doch gibt es zusätzlich eine Sonderversion Paris-Dakar mit längeren Federwegen, Geländebereifung und dem Dekor der siegreichen Werksmaschinen.

Die F 650 GS wird in Berlin auf einem neuen zusätzlichen Montageband gebaut. Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern ist diese neuerliche Kapazitätsausweitung im BMW Motorradwerk realisierbar. Die Tagesproduktion liegt 2001 bereits 440 Motorrädern, insgesamt werden 90 478 BMW Motorräder in diesem Jahr produziert.

Alle Modelle mit Katalysator und ABS
Die BMW Boxer sind gefragt, die unterschiedlichen Modelle setzen in ihren Klassen stets neue Maßstäbe. Das läßt die BMW Entwickler aber nicht ruhen, über die ständigen Modellpflegemaßnahmen hinaus entstehen auch immer neue Varianten und Neuentwicklungen. Die R 1150 GS hat mit dem Hubraumzuwachs einen noch besseren Drehmomentverlauf, zusätzlich
gibt es einen sechsten Gang im neuen Getriebe, dem eine drehzahlsenkende Overdrive-Funktion zufällt. Die Cruiser-Palette wird sowohl durch die Hubraumvariante R 850 C als auch durch die neuen Versionen R 1200 C Avantgarde und R 1200 C Independent ergänzt. In frischem Design
 
BMW R 1150 GS
BMW R 1150 GS
erscheint 2001 die R 1150 R, das Naked-Bike, von BMW Motorrad Roadster genannt. Der Tourer wird ebenfalls zur R 1150 RT mit 1130 cm³-Motor und Sechsganggetriebe. Es folgt die gleiche Maßnahme bei der R 1150 RS. Parallel zur R 1150 GS wird die Version Adventure mit kompletter Fernreise­ausstattung angeboten. Allen BMW Motorrädern, und dem C1 gemeinsam sind Einspritzmotoren mit G-Kat serienmäßig und ABS-Bremsen, das gibt es bei keinem anderen Hersteller.

Bereits die dritte ABS-Generation führt BMW Motorrad 2001 ein. Das BMW Integral ABS hat zwei zusätzliche Funktionen zu bieten. Es besitzt einen völlig neuen elektrisch-hydraulischen Bremskraftverstärker und ein Integralbremssystem, bei dem der Handbremshebel oder auch der Fußbremshebel gleichzeitig auf Vorder- und Hinterradbremse wirkt und das mit adaptiver Bremskraftverteilung je nach Beladungszustand des Motorrads. Geringere Bremsbetätigungskräfte und noch kürzere Bremswege sind die Sicherheitsvorteile dieser Weltneuheit im Motorradbereich.

BMW Motorrad BoxerCup
Gezündet wird die Idee einer Rennserie mit identischen BMW R 1100 S in Frankreich. Nach zwei Saisons in Frankreich und Belgien wird der BMW Motorrad BoxerCup 2001 international ausgeschrieben. Bei sieben Läufen im Rahmen von Rennwochenenden der Motorrad-Grands Prix
oder der Langstrecken-WM treten 30 Fahrer aus ganz Europa auf seriennahen BMW R 1100 S um den Markenpokal an. Die spannenden Rennen bekommen durch bekannte Gaststarter noch zusätzliche Brisanz. Eigentlich als Botschafter des BoxerCup verpflichtet, greift Ex-Grand Prix-Star
Randy Mamola auch selbst zum Lenker. Der Amerikaner ist stets Garant für spektakuläre Show-Einlagen. Den Gesamtsieg holt jedoch Stéphane Mertens aus Belgien.

Für die acht Läufe der Saison 2002 schreiben sich 32 Fahrer aus zehn Ländern ein. Die acht Läufe in ganz Europa sind durch enorme Abwechslung geprägt, nicht nur im Rennverlauf sondern auch beim Ergebnis. Es gibt stets neue Gesichter auf dem Siegerpodest, bis zum Endlauf hat noch eine ganze Reihe von Fahrern Chancen auf den Gesamtsieg. Doch dann geht die Siegprämie wieder an Stéphane Mertens, der sich über ein BMW Sportcoupé freuen kann.
 
Gesamtsieger  Stephane Mertens
International BMW BoxerCup 2001 Gesamtsieger: Stephane Mertens

Im dritten Jahr des internationalen Auftritts gibt der BMW Motorrad BoxerCup 2003 sein erstes Gastspiel in den USA, wo in Daytona am 9. März der erste von neun Läufen ausgetragen wird. Danach geht es nach Oulton Park/GB, Le Mans/F, Mugello/I, Barcelona/E, Assen/NL, Spa Francorchamps/B, am 26. Juli auf den Sachsenring und am 17. August zum Finale nach Brünn/CZ.


Ein Modellangebot wie nie zuvor
Auf die Enduro F 650 GS lässt BMW 2002 mit der F 650 CS ein neuartiges Straßenmotorrad folgen, das nur noch den Einzylindermotor mit dem Schwestermodell gemeinsam hat. Die Bezeichnung Scarver steht für agiles Handling und peppige Motorcharakteristik, neu ist die Verwendung
eines wartungsarmen Zahnriemenantriebs zum Hinterrad. Design und Zubehörprogramm stellen eine bewusste Abkehr von konventionellen Vorstellungen dar.

Auch das Cruiser-Programm bekommt Zuwachs. Die R 1200 CL ist der Luxus-Cruiser mit unverwechselbarer Frontansicht durch die vier Scheinwerfer in der neuen Tourenverkleidung, einem integrierten Gepäcksystem, aber unverändert entspannter Sitzposition für Fahrer und Passagier. Komfort steht auch im Vordergrund bei der neuen K 1200 GT. Sie ist eine an Verkleidung, Windschild und vielen Details weiterentwickelte Version des Sport-Tourers K 1200 RS mit stärkerer Betonung des Touren-Komforts.

In eine andere Richtung zielt die BMW R 1100 S BoxerCup Replica. Sie ist die Straßenversion der
 
BMW R 1100 S
2003: BMW R 1100 S
Rennmaschine und entspricht ihr nicht nur in der Lackierung. Das Sportfahrwerk mit längeren Federbeinen für mehr Schräglagenfreiheit fehlt eben so wenig wie das breitere Hinterrad und natürlich die charakteristischen Ventildeckel-Cover aus Kohlefaser. Ein modisch extravagantes und offensiv sportliches Erscheinungsbild prägt die Modellvariante der R 1150 R namens Rockster, die als Designstudie auf der Intermot in München im September 2002 so großen Anklang findet, dass BMW sie als Serienmodell ins Programm nimmt. Wie alle anderen Boxer des Modelljahrgangs 2003 hat sie die neue Doppelzündung, die für eine weitere Verbesserung der Abgasqualität der BMW Motorräder sorgt.

BMW Motorrad wird zum größten Motorradhersteller in Europa
Das Jahr 2002 bringt erneut eine Produktionssteigerung von 2,8 % im BMW Motorradwerk Berlin: 93 010 Motorräder bestätigen die eindeutige Spitzenposition in Europa. BMW Motorrad hat sich hier im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts zum größten Hersteller von Motorrädern entwickelt. Auch im Absatz markiert das Jahr 2002 mit 92 559 Einheiten das zehnte Rekordjahr in Folge. Die Schwelle von 100 000 Einheiten pro Jahr rückt damit in Sichtweite. Zielstrebig wird die Position auf allen Märkten kontinuierlich ausgebaut, besonders eindrucksvoll ist der Zuwachs erneut in Deutschland, wo BMW Motorrad sich im Wettbewerb um Platz 2 der Zulassungsstatistik befindet. Für die Zukunft sind die Weichen weiterhin auf profitables Wachstum gestellt, mit neuen Modellen, weiteren Investitionen in den Werksausbau und einer leistungsstarken Handelsorganisation.
 
 
 
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