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Home / Motorrad-Hersteller  / BMW / BMW R 32
 
 
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BMW R 32 - das erste Motorrad von BMW

 
 
Das erste "echte" Motorrad von BMW wurde von Max Friz entwickelt und ging 1923 unter der Bezeichnung "R 32" in Serienproduktion.
Die R32 leistete bei 3300 U/min 8,5 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 88 km/h.

Besonderheiten der BMW R 32 waren einmal der Motor (M 2 B 33), der quer zur Fahrtrichtung eingebaut wurde, sowie auch der Antrieb der die Motorkraft mittels einer Kardanwelle an die Hinterräder übertragen hat.
 

Vorgeschichte
Als BMW nach dem ersten Weltkrieg laut dem Friedensvertrag von Versailles im Juni 1919 den Bau von Flugzeugmotoren untersagt wurde, schien bereits das Ende der Bayrischen Flugzeugwerke besiegelt zu sein. Nun musste man umdenken und anstatt Flugzeugmotoren zu produzieren, konzentrierte man sich auf den Bau von Einbaumotoren für Boote, LKWs, etc..

Martin Stolle entwickelte einen Motorradmotor mit 500 ccm Hubraum und 6,5 PS, er wurde wegen seiner zwei gegenüberliegend angeordneten Zylinder und den darin gegenläufig arbeitenden Kolben als Boxermotor bezeichnet. Dieser Motor mit der internen Kennzeichnung "M 2 B 15" wurde auch von der Firma "Victoria Werke AG" in Nürnberg für die 1920 entwickelte Maschine "KR I" verwendet und führte diese zu großen Erfolgen.

Das erste Motorrad das von BMW angeboten wurde, war die "Helios" und auch diese wurde mit dem Motor-Typ M 2 B 15 ausgestattet. Doch war die "Helios" nie von Erfolg gekrönt, das lag u. a. auch daran das viele Teile von verschiedenen Herstellern stammten und somit eigentlich (bis auf den Motor) keine BMW war. Also entschließen sich BMW Generaldirektor Franz-Josef Popp und seine Ingenieurskollegen zur "Flucht nach vorn": Der gute Ruf von BMW als Motorenhersteller lässt sich mit einem eigenen modernen Motorrad am Besten untermauern.

Die erste richtige BMW hatte die Bezeichnung "R 32" und war ein großer Erfolg und gelungener Einstieg für das Unternehmen in den Motorradbereich
Der junge Ingenieur Max Friz, Konstrukteur des ersten Motorrads von BMW (R 32), hatte sich bereits vor dem 1. Weltkrieg einen Ruf als hervorragender Techniker erworben. Unter anderem war er am sensationellen Grand Prix-Siegerwagen von 1914, dem Vierventil-ohc-Mercedes beteiligt. Er wechselte 1917 zu BMW und entwirft mit dem Flugmotor Typ IIIa das fortschrittlichste Aggregat seiner Zeit mit dem am 17. Juni 1919 der Höhenweltrekord von 9.760 Metern erzielt wurde. Der kleine M 2 B 15, der vom Kollegen Martin Stolle entwickelte Motorradmotor, stellt da keine Herausforderung dar, aber die Vorgabe, um den Boxer herum ein ganz neues Motorrad entstehen zu lassen, entfacht schließlich doch den ganzen Ehrgeiz des erfolgsgewohnten Ingenieurs.
 
Max Friz entwirft das Konzept innerhalb von wenigen Wochen im Gästezimmer seines Hauses, welches gegenüber dem Werkgelände liegt. In seinem Konzept schlägt Max Friz vor, den Motor quer zur Fahrtrichtung einzubauen, was Schlussendlich dann auch geschah.
Somit liegt die Kurbelwelle längs und das Getriebe mit ebenfalls längs angeordneten Wellen wird über eine Reibungskupplung direkt angetrieben, die beiden Gehäuse werden miteinander verschraubt. Die Antriebsverbindung zwischen Getriebe und Hinterrad stellt eine Kardanwelle her.
 
Motor - BMW R32
Motor - BMW R32 / Bezeichnung (M 2 B 33)

Boxermotoren gibt es bereits mehrere, ebenso den Quereinbau beim englischen ABC-Motorrad, den Kardanantrieb bei den FN-Motorrädern aus Belgien und der Pierce in den USA. Max Friz fügt diese Einzelheiten jedoch als Erster zu der bestechend harmonischen Konstruktion der BMW R 32 zusammen.

 
 
 
Technische Daten der BMW R 32:
   
TYP (M 2 B 33) Viertakt, Zweizylinder-Boxer
   
Hubraum 494 ccm
   
Leistung 8,5 PS bei 3200 U/min
   
Höchstgeschwindigkeit 95 -100 km/h
   
Getriebe 3 Gänge (Handschaltung)
   
Getriebeübersetzungen 2,27/1,50/1,08
   
Übersetzung 1:4,41 (mit Seitenwagen 1:5,36)
   
Bremsen vorn Trommelbremse  (Durchschnitt 150 mm)
   
Bremsen hinten Keilklotzbremse
   
Rahmen Doppelschleifen-Rohrrahmen
   
Radstand 1380 mm
   
Länge, Breite & Höhe 2.100 x 800 x 950 mm
   
Kraftstoffverbrauch 3 l auf 100 km
   
Trockengewicht 122 kg (mit Orginal-Seitenwagen 184 kg)
   
Preis bei Markteinführung 2200,- Reichsmark
   
Bauzeit 1923-1926
   
Produzierte Stückzahl 3090
   
 
 
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BMW R 32 BMW R 32 BMW R 32
     
BMW R 32 Motor der BMW R 32  

Foto © BMW AG

 
 
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