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Firmengeschichte bis 1959

 

 

Historie von 1926 - 2005

Seit über 80 Jahren schreibt Ducati Geschichte in der es viele Höhen und Tiefen gab. Dieses auf und ab in der langjährigen Historie soll hier einmal dokumentiert werden und weiterhin darf man gespannt sein wie sich die Geschichte weiterentwickelt bzw. wie sie fortgesetzt wird.


1926
Ducati FirmenlogoDas Unternehmen Ducati wurde von den beiden Brüdern Adriano und Marcello Ducati in Italien  Bologna unter dem Namen "Società Scientifica Radiobrevetti DUCATI" gegründet. Hergestellt und Produziert wurden aber noch keine Motorräder oder Motoren, eigentlich nichts was auf das heutige Unternehmen schließen lässt. Die Firma der beiden Ducati Brüder hatten sich auf die Produktion von Kondensatoren, Röhren und Bauteile für Radios und Funkgeräte festgelegt.

1935
Die erste große Investition erfolgte mit der Bau der Fabrik in Borgo Paniglae (Italien, Bologna), wohin die Firma auch übersiedelte und bis heute noch der Stammsitz des Unternehmens ist.


1939
Durch die neue Produktionsstätte wächst der Betrieb und hatte zu diesem Zeitpunkt über 7000 Mitarbeiter beschäftigt.

1940
Hergestellt wurden mittlerweile feinmechanische Geräte wie Rasierapparate, Fotokameras und Registrierkassen. Ab diesem Zeitraum verfügt die Firma Ducati auch über eine eigene Forschungsabteilung, aus der auch die erste Taglioni Entwicklung kam (Königswelle und oben liegende Nockenwelle). Das Motorrad mit dem Namen "Marianna" erwarb einen legendären Ruf und der Fahrer "Gianni Degli Antoni gewann damit den Giro dÍtalia in der 100 ccm Klasse. Kurze Zeit später gab es einen weiteren Erfolg aus dieser Fahrer und Motorrad Kombination, der Sieg beim Rundstreckenrennen in Imola. Nach dem Eintritt Italiens in der 2. Weltkrieg wurde die Produktion auf Rüstung umgestellt und es wurden nun Zielvorrichtungen, Funkausrüstungen und Artelleriegeräte hergestellt. 


1943
Nachdem deutsche Truppen die Fabrik besetzt hatten, brachten sie auch Maschinen mit nach Deutschland. In dieser Zeit war das forschen für "nicht kriegswichtige" Dinge verboten, somit musste der Techniker Aldo Farinelli (auch Jurist und Journalist) im geheimen Entwickeln. Das Ergebnis seiner Forschung, war ein Viertaktmotor mit einem PS und 48 ccm, der als Hilfsmotor in Fahrrädern eingesetzt wurde. Das Projekt mit dem Namen "Cucciolo" (Hündchen) soll als Massentransportmittel nach Kriegsende dienen, da  es ein günstiges motorisierte Fahrzeug war, der Benzinverbrauch gering war und auch mit Treibstoff  von schlechter Qualität angetrieben wurde.


1944
Durch einen Luftangriff der alliierten wurde die Fabrik stark beschädigt, sogar fast zerstört.

1945
Nach Kriegs ende konnte dann auch die "Cucciolo" ( 1 PS bei 4800 U/min, 48 ccm und nur 7,8 Kg), als erste Neuentwicklung im Nachkriegseuropa vorgestellt. Das Institut für industriellen Wiederaufbau "IRI" (diesem untersteht die Verwaltung aller staatlichen Industriebeteiligungen) übernimmt die Firmenleitung und die Familie Ducati ist in diesem Jahr aus dem Betrieb ausgeschieden. Da die Fabrik im Krieg sehr stark beschädigt wurden, wurden neue Aufgaben gesucht. Die neu gegründete Entwicklungsabteilung stellte kurze Zeit später eine Taschenkamera vor, diese wurde aber nur bis Ende der 40er Jahre gebaut, da der Markt dafür noch nicht vorhanden war.

Erstes Ducati Firmenlogo1946
Die IRI vermittelte die beiden Firmen Ducati und SIATA, die über die Produktion von den Cucciolo-Motoren verhandelte. In Turin bei SIATA beginnt Ducati nach Vertragsunterzeichnung mit der Produktion des Cucciolos, das mittels Pedale gestartet wurde und wohl ehr ein Mofa war als ein Motorrad. Da sich die Produktionskosten gering hielten, war der Markt wie geschaffen dafür, denn die Nachfrage nach einem billigen Fahrzeug in der Nachkriegszeit war enorm. Somit stieg die Stückzahlen im ersten Jahr auf 15.000 an, 1949 wurden 60.000 Stück produziert und 1950 sogar 200.000.


1948
Durch den Erfolg der Cussiolos wurde eine zweite Generation (T2) erschaffen, die es als "Sport" und "Turisomo" Modell zu kaufen gab. Durch die ersten sportlichen Rennerfolge wurde bei Ducati der Grundstein für große Sporttradition gelegt.  Auf einer Cucciolo gewinnt der Fahrer Amilcare Bonfanti  5 Rundstreckenrennen, der Fahrer Binaca Germonio war der Sieger beim Langstrecken-Rennen "Mailand - San Remo" in der 50 ccm Klasse und Giulio Drei gewinnt die ersten Motocross-rennen für Ducati.


1949
Durch Rennerfolge stieg die Popularität der Cucciolo international an und Ducati beginnt mit dem Expotgeschäft. In Monte Mario wurde beim Bergrennen mit den Cucciolo Motoren in der 50 ccm Klasse (Giuseppe Flemini) und in der 60 ccm Klasse (Romano Levatini) zweit Siege eingefahren.

1950
Vorstellung und Produktionsbeginn der Ducati 60 Sport, dem ersten komplett bei DUCATI gefertigten Motorrad mit einem Cucciolo Motor.

1952
Auf dem Mailänder Salon präsentiert Ducati den Cruiser Roller. Das Design des Rollers stammte aus der Hand des Luxuswagen-Hersteller Ghia. Der liegende Einzylinder-Viertaktmotor mit einem E-Starter, hydraulischer Kupplung, Automatikgetriebe und Triebsatzschwinge wurde von Giovanni Fiorio Entwickelt und umgesetzt. Diese interessante Neuvorstellung war seiner Zeit vielleicht voraus und konnte nicht wirklich gegen die Konkurrenz (Lambretta und Vespa) bestehen. Da man sich bei der Entwicklung stark an Motorrädern anlehnte, hatte der Ducati Roller gegenüber dem Mitbewerb einige Nachteile. Der Cruiser war nicht nur schwere und dadurch auch unhandlicher wie die Roller aus dem Hause Lambretta und Vespa sondern der 4-Takt-Motor benötigte auch noch einen höheren Aufwand an Service. Qualitative Probleme und die Absatz schwäche veranlassten Ducati die Produktion nach 2 Jahren und nur wenige tausend Roller wieder eingestellt. Die Cucciolos aber stellten in der 50 ccm Klasse von 52 - 57 die Geschwindigkeitsrekorde.


1953
Ducati wird in zwei Bereichen aufgeteilt, einmal in die Ducati Meccanica Spa. und zum anderen die Ducati Elettonica Spa. Der Leiter der Ducati Meccanica Spa. wurde Guiseppe Montano, der noch im selben Jahr eine Rennabteilung gründete um seine Idee, Rennmaschinen von Serienmaschinen abzuleiten, zu verwirklichen. Die ist im übrigen heute immer noch der Fall.


1954
Fabio Taglioni wechselte von Mondial zu Ducati und wird Chefkonstrukteur und Technischer Leiter. In den nächsten 30 Jahren bestimmt und beeinflusst er die Motorradentwicklung bei Ducati mit und ist der Erfinder des Baukastensystems, das die Grundlage für den Erfolg bei Ducati ist. Zitat von Taglioni "ein guter kleiner Motor ergibt einen besseren großen
Die Tagesproduktion erreicht 120 Fahrzeuge.

1955
Vorstellung der DUCATI Gran Sport, der ersten Taglioni-Entwicklung mit Königswelle und obenliegender Nockenwelle. Gianni Degli Antoni gewinnt mit diesem Motorrad, das unter dem Namen Marianna einen legendären Ruf erwirbt, den Giro d’Italia der Klasse bis 100 ccm und kurz darauf das erste Rundstreckenrennen in Imola.


1956
Eine Weiterentwicklung von Fabio Taglioni wurde die Ventilzwangssteuerung "Desmodromik", das Wort wurde aus dem Griechischen von "Desmo Dromos" abgeleitet und bedeutet "Kontollierte Bewegung". Mit einer Gran Sport, eine stromlinienförmige Rennmaschine, stellten Mario Carini und Sandro Ciceri in den Klassen 100ccm, 125 ccm, 175 ccm und 250 ccm insgesamt 44 Weltrekorde auf. 171,91 km/h beträgt der damalige Geschwindigkeitsrekord. Im gleichen Jahr gewinnt der Rennfahrer Giuliano Maoggi mit der Gran Sport 125 den Giro d'Italia.

1957

Da die Ducati Gran Sport 125 gerade für Langstreckenrennen sehr robust war, waren beim 24 Stundenrennen in Barcelona 5 Ducati "Marianna 125" am Start. Ducatifahrerteam Gandossi/Spaggiari gewinnen dieses Rennen, die Plätze 2 bis 5 wurden von den anderen Ducatiteams belegt und somit konnte Ducati einen Fünffach-Erfolg feiern. Der Sieger des Giro d'Italia wurde erneut der Fahrer Giuliano Maoggi, der Juniorenmeister mit dem NaDucati Firmenlogomen Alberto Farné fuhr ebenfalls eine Ducati. Einen schritt in einen größer Hubraumklasse wurde mit der 175 Sport gewagt.

1958
Den ersten Grand Prix Erfolg konnte Alberto Gandossi in Hedemora (Schweden) für Ducati auf einer 125 ccm DOHC-Desmo einfahren. Am Ende wurde er hinter Ubbiali (MV Augustin) nach Siegen in England, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Irland, Chile, Venezuela, Argentinien, Belgien, Italien und Jugoslawien Vizeweltmeister. Beim 24 Stunden Rennen in Barcelona kann Ducati erneut gewinnen, diesmal mit dem Fahrerduo Mandolini und Maraghi auf einer Marianna 125. Die Fahrer Alberto Farné (italienischer Juniorenmeister) und Bruno Spaggiari (italienischer Meister) fuhren ebenfalls auf einer Ducati Gran Sport 125.

1959
Ducati präsentiert in diesem Jahr sein erstes Moto-Cross- und Enduro-Motorrad, die Scrambler 200. Der erste WM-Lauf der neuen Saison (Ulster GP) kann der englische Rennfahrer Mike Hailwood mit einer Ducati 125 Desmo für sich entscheiden. Der neue Stern am Fahrer-Himmel wird im gleichen Jahr britischer Meister

 
 
 

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