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Geschichte von NSU

 
Der Name:
NSU LogoDer Name NSU, der ab 1892 Markenzeichen bzw. Markenname war, entstand aus der Abkürzung des Stadtnamens NeckarSUlm, der von den beiden Flüssen Sulm und Neckar stammt, die hier zusammenfließen. Die drei Buchstaben NSU erschienen zuerst in einer der Hirschschornstangen des württembergischen Staatswappens.

Geschichte
NSU (ein deutscher Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Erzeuger) wurde 1873 in Riedlingen von Heinrich Stoll und Christian Schmidt gegründet und 1880 nach Neckarsulm verlegt.
Am 27. April 1884 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ab da als Neckarsulmer Strickmaschinen-Fabrik AG bezeichnet.
Die Firma funktionierte anfangs als Mechanische Werkstätte zur Erzeugung von Strickmaschinen, produzierte aber ab 1886 Fahrräder.
 
Ab 1892 wurden keine Strickmaschinen mehr erzeugt. 1897 wurde die Firma umgetauft zu der "Neckarsulmer Fahrradwerke AG". 1901 begann die Herstellung von Motorrädern. Der Motor mit 211 cm³ hatte einen Zedel-Einzylinder-Viertaktmotor und kam aus Zürich von Zürich & Lüthi. Das erste Neckarsulmer Motorrad hatte eine Leistung von etwa 1,25 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h.
Ab 1904-1905 wurden die Motorräder teilweise N.S.U. genannt.
Nach dem dreijährigen Sulmobil begann 1906 der Entwicklungsprozess von Automobilen, die den Namen Neckarsulmer Motorwagen trugen.
 

Neckarsulm NSU Werke
NSU Werke, 1900

1913 funktionierte die Firma als Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG. NSU – ohne Punkte – war das offizielle Markenzeichen. In diesem Jahr arbeiteten hier ca. 1.200 Angestellte und es wurden 13.000 Fahrräder und 2.500 Motorräder hergestellt.
Vor dem Ersten Weltkrieg gehörte NSU zu den exportstärksten deutschen Motorrad-Fabriken und exportierte in erster Linie nach Russland, nach Skandinavien, in die Türkei, in viele europäische Länder und nach Brasilien.
1914 (Ausbruch des Ersten Weltkrieges) stellte NSU für das Heer u.a. Lastkraftwagen mit 1,25 und 2,5 Tonnen Nutzlast und ein 3,5-PS-Kriegsmotorrad her.

1919-1945
Am 16. März 1927 fand der Zusammenschluss der Firma NSU Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulm mit der Berliner Karosseriebaufirma Schebera AG statt.
Mit den 1927 bis 1929 hergestellten Motorrädern (Modell 501 T) und der Luxusvariante (501 L) erlangte NSU beachtenswerte Erfolge. Die Modelle 501 erwiesen sich als zuverlässig und wurden als Neckarsulmer Traktor bezeichnet.
1932 hatte die Fiat-AG das Automobilwerk in Heilbronn übernommen und damit wurde die Autoerzeugung eingestellt. In demselben Jahr verband sich NSU mit der Deutschen Industriewerke AG aus Berlin und funktionierte bis 1938 unter dem Namen NSU D-Rad Vereinigte Fahrzeugwerke AG Neckarsulmer.
Danach erfolgte eine radikale Veränderung sowohl in der Konstruktion als auch in der Modellausführung. Nach den Super-Sport-Modellen 500 SS und 600 SS erschienen auch die Modelle 201, 251, 351, 501, 601 OSL und 351 OT auf dem Markt. Mit diesen Modellen gelang es der Firma, den Höhepunkt vor dem Zweiten Weltkrieg zu erreichen.
1938 wurden 136.000 Fahrräder und 63.000 Motorräder hergestellt.
Aus dem Erfolgsmodell NSU-D Quick (Motorfahrrad) wurden zwischen 1936 und 1953 ca. 240.000 Exemplare produziert. Dieses Motorfahrrad mit ca. 3 PS hatte eine maximale Geschwindigkeit von 60 km/h und einen Verbrauch von zwei Liter Kraftstoff auf 100 km. Vor dem Krieg betrug der Preis 290 Reichsmark, 1953 kostete es 625,00 DM.

Während des Zweiten Weltkrieges kam das namhafte Kettenkrad Typ HK 101 auf den Markt. Dieses Modell war ein Halbkettenfahrzeug mit Mototrradgabel und wurde während des Weltkrieges für die Wehrmacht und nach dem Ende des Krieges für die Land- und Forstwirtschaft hergestellt. Der Motor kam vom PKW Opel Olympia, denn NSU hatte kein ausreichend starkes Aggregat im Programm.

1946-1968
1946 wurde der vakante Post des Chefkonstrukteurs von Albert Roder übernommen.
Mit den Vorkriegsmodellen NSU Quick, NSU 125 ZDB und NSU 251 OSL begann ab 1947 wiederum die Motorradproduktion.

1949 wurde als erste Neukonstruktion die NSU Fox 101 OSB hergestellt. Das Modell hatte zunächst einen Viertakt-Motor, ab 1951 einen Zweitakt-Motor.

In den Jahren 1951 bis 1954 wurden die damals als modern bezeichneten NSU-Fox-Motoren von kleinen italienischen Motorradherstellern gekauft und damit begann der Bau ihrer Motorräder in Kleinserie.

Mit einer Stückzahl von 350.000 Zweirädern war NSU in der Mitte der 1950er Jahre der größte Zweiradhersteller in der Welt und exportierte Fahrzeuge in 90 Länder.
Der Motorroller NSU Lambretta, der ein Lizenzbau des italienischen Lambretta-Motorrollers war, wurde als das erfolgsreichste Modell bezeichnet. Von diesem Modell wurden in sechs Jahren 117 045 Exemplare produziert.
Die NSU Max 251 OSB (eine 250 cm³ Maschine mit interessantem Ventiltrieb durch 2 Schubstangen und obenliegender Nockenwelle) war das andere bekannteste Modell aus dieser
 

NSU Max
NSU Max

Periode. Für den “kleinen Mann” wurden die NSU Quick – 98 cm³, mit Pedalen - , NSU 125 ZDB – 124 cm³, mit Fussrasten - und das Moped NSU Quickly zur Verfügung gestellt. Weitere nennenswerte Modelle waren die Konsul mit 350 cm³ bzw. 500 cm³ Hubraum oder die Lux mit 200 cm³, Zweitakt.

NSU-Motorräder nahmen an vielen Motorrennen teil und gewannen in den 1950er und teilweise auch in den 1960er Jahren viele Weltrekorde und Titel.

NSU in unseren Tagen
Die heutige NSH GmbH, die die Traditionsgesellschaft der AUDI AG ist, wurde 1985 gegründet. Das Audi-Werk Neckarsulm stellt heute den Audi A6, den Audi allroad Quattro und den Audi A8 her.
Im Juli 2005 wurde die Erzeugung des Audi A2 wiederum eingestellt.

Das Audi-Werk Neckarsulm feierte am 30. September und 1. Oktober 2006 das Jubiläum „100 Jahre Automobilbau in Neckarsulm“. Mit dieser Feier startete auch die Erzeugung des neuen Sportwagens Audi A8 .

Die 4 Ringe des Audizeichens bezeichnen den Zusammenschluss der Autohersteller von Audi, DKW, Horch und Wanderer.
 
 
 
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