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Home / Motorrad-Hersteller  / Triumph / Rocket / Triumph Rocket III Modell 2004
 
 
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Triumph Rocket III - Modell 2004

 

Nach der ersten Vorstellung in Mailand im September 2003 erfreute die Rocket III im Jahre 2004 mit ihrer Ankunft viele Biker. Doch ist sie nicht nur ein technisches Schmuckstück von Triumph, sonder setzte auch als erste Maschine ein Zeichen für die neue Richtung des Herstellers aus Hinckley. Genauso wie ihre enormen Leistungsdaten, überzeugt auch ihre umfassende physische Präsenz. Auch überrascht die Rocket III durch eine sehr gute Fahrbarkeit , da dieser Aspekt während der kompletten Entwicklungsphase immer ganz oben stand.

 
Triumph Rocket III

Als einzige der Cruiser-Flotte besitzt die RocketIII einen Dreizylinder-Motor, eine mittlerweile triumphtypische Bauart. Längs eingebaut und mit den Auspuffkrümmern an der rechten Seite bildet er den optischen Schwerpunkt der Rocket III. Durch glänzenden Lack und Chrom-Finish wird die klare Linienführung der Maschine betont, wodurch sie sich problemlos von der Masse abhebt. Neben cruisertypischen Attributen findet man auch Stilelement anderer Triumph-Modelle, die gekonnt mit den elementaren Purismus der Klassikmodelle kombiniert wurden; So z.B. die an die Speed Triple erinnernden Doppelscheinwerfer. Raffinierte Details wie der problemlos abnehmbare Soziussitz zeigen, mit wie viel Ideenreichtum bei diesem Bike gearbeitet wurde.

Ihr einzigartiger, längs eingebauter dohc-Reihendreizylinder mit Kraftstoffeinspritzung und zwölf Ventilen verfügt über den weltweit größten Hubraum von majestätischen 2294 cm3 – mit riesigen Kolben, wie sie in amerikanischen Zehnzylinder- Musclecars zu finden sind. Doch es gibt noch mehr beispiellose Daten: Man nehme nur das imposante Drehmoment von 200 Newtonmeter bei 2500 U/min! Mehr als neunzig Prozent dieses fabelhaften Maximalwerts liegt zwischen 2000 und 6000 Touren an, was zusammen mit dem Fünfganggetriebe unglaubliche Flexibilität bedeutet. Doch trotz dieser überzeugenden Daten legte das Projektteam stets großen Wert darauf, daß die Rocket III nicht nur eine Maschine zum Bewundern, sondern vor allem zum Fahren ist. So war auch eine ausgeprägte Agilität stets ein wichtiger Gesichtspunkt.

Ein massiver Stahl-Zentralrohrrahmen nimmt den Motor auf, der seine Kraft über einen wartungsarmen Kardanantrieb – erstmals bei Triumph verwendet – ans mächtige 240/50er Hinterrad überträgt. Die vordere Bremsanlage mit Vierkolben-Festsätteln und schwimmend gelagerten Scheiben mit 320 mm Ø stammt aus dem Supersportler Daytona 955i und stellt dem umwerfenden Vortrieb im Bedarfsfalle eine mächtige Verzögerung entgegen. Hinten ist ein speziell von Brembo entwickelter Doppelkolbensattel mit 316 mm-Scheibe installiert. Eine 43er Upsidedown- Gabel und Stereofederbeine, vom japanischen Federungsspezialisten Kayaba eigens für die Rocket III angefertigt, sorgen für gute Straßenlage unter allen Bedingungen. Dieses und die entspannte, komfortorientierte Ergonomie lässt den Fahrer die durch den sparsamen Motor und den riesigen 25L-Tank erzielbaren enormen Reichweiten entspannt auskosten.

Ein großer Lenkeinschlag, sanftes Ansprechen der Einspritzanlage und der niedrige Schwerpunkt machen das Manövrieren bei langsamem Tempo überraschend leicht, während die Fahrwerksgeometrie und Gesamtlänge für ein stabiles Fahrgefühl sorgen. Desweiteren verfügt die Rocket III über eine große Beinfreiheit, wodurch sowohl ein Trip durch kurvenreiche Straßen, als auch auf langen Geraden Fahrspaß garantiert.

Technik

Stets stand während der Entwicklung das Triebwerk der Rocket III im Mittelpunkt. So wurde das Motorrad förmlich um das Aggregat herum entwickelt, was eine absolute Herausforderung für die Ingenieure darstellte.

Zum Teil spielten auch die Motorradfahrer selbst eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Rocket III. Denn durch weltweite Untersuchungen und Befragungen kristallisierten sich letztendlich drei Forderungen heraus, die die neue Maschine erfüllen sollte, um den Ansprüchen der Käufer gerecht zu werden:

1. Die Rocket III muss klar als Triumph erkennbar sein;
2. Sie muss bodenständig und nicht abgehoben gestylt sein, mit umfangreichen Möglichkeiten der Individualisierung;
3. Sie sollte dominante Präsenz ausstrahlen ( vor allem in den USA galt unter den Bikern das Motto „bigger is better);

Ursprünglich startete die Rocket III mit einem Hubraum von 1500 Kubik, doch schon bald wuchs dieser auf 1600, 2000 und letzten Endes auf 2294 cm3. Als besondere Schwierigkeit erwies sich die Entwicklung einer dem Motor entsprechenden Peripherie, beispielsweise die Airbox. Mit steigendem Hubraum und analog wachsenden Dimensionen musste der Rest des Motorrades entsprechend angepasst werden. Details wie die Lage der massiven, sieben Kilo schweren 18 Ah-Batterie, wie auch der Umgang mit der großen elektrischen Ladung wurden zu Schlüsselfaktoren. Eine sehr leistungsstarke Lichtmaschine wurde ebenso notwendig wie der robuste 1,5 PS starke Anlasser, der an Rückseite des Motors platziert wurde. Fahrwerksgeometrie und Abmessungen (Bodenfreiheit, maximaler Schräglagenwinkel und Sitzhöhe) blieben unverändert, doch mit größerem Hubraum baut der Motor einfach höher. Die Entwickler zogen von Anfang an eine Trockensumpfschmierung in Betracht, um ihn für einen niedrigen Schwerpunkt möglichst tief im Rahmen verankern zu können. Flüssigkeitskühlung war für einen ausgeglichenen Temperaturhaushalt unumgänglich, insbesondere zur Kühlung des hinteren Zylinders wurden erhebliche Anstrengungen unternommen. Mit Hilfe von CFD (Computational Fluid Dynamics), die Flüssigkeitsstrom und Hitzeabfuhr erfasst, konnte eine gleich bleibende Temperatur aller drei Zylinder unter den verschiedensten Bedingungen erzielt werden. Die Kühlkanäle der einzelnen Zylinder wurden mit unterschiedlichen Durchmessern versehen.

Angesichts 200 Newtonmeter bei 2.500 U/min und 90 Prozent des maximalen Drehmoments schon bei 2.000 Touren mussten Getriebe und Kardanantrieb dieser Leistung angepasst werden.
Für die Rocket III wurde das Getriebe übereinander angeordnet und die Kupplung überarbeitet. Zum ersten mal verwendete Triumph einen Kardanantrieb. Desweiteren entstand in Zusammenarbeit mit dem italienischen Spezialisten Grazian, welcher auch Getriebe für Ferrari, Lamborghini und Aston Martin herstellt, der Winkeltrieb.

Der Motor der Rocket III erfüllte bereits damals die seit 2007 geltenden Euro 3-Grenzwerte.

Neben der imposanten Antriebseinheit der Rocket III zählet auch noch der 240er Hinterreifen als absoluter Blickfang.

Aufgrund des großen Unterschieds zwischen Front- und Heckpneu musste einer perfekten Gewichtsverteilung und guter Lenkbarkeit viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Passgenauigkeit, Verarbeitung und Liebe zum Detail sind Merkmale der Rocket III.

Projekt
Ablauf Juni 1999 - Konzeptstudien
Juli 2000 - Styling-Klinik (in LA mit einem Styling-Motorrad)
September 2000 - Start der Motorenentwicklung
Januar 2001 - Start der Fahrwerksentwicklung
Mai 2002 - Erster Motorlauf
September 2002 - Erstes fahrfertiges Motorrad
Juni 2003 - Produktion der ersten Hochdruckguss (HPDC)- Motorgehäuse
September 2003 - Motorenstraße fertiggestellt und getestet
November 2003 - Auf dem neuen Montageband entsteht das erste Motorrad
April 2004 - Bau der Vorserienmodelle
 

 
 
Technische Daten der Triumph Rocket III:
   
TYP Flüssigkeitsgekühlter, längs eingebauter DOHC-Reihen-
Dreizylinder, 12 Ventile
   
Hubraum 2294 ccm
   
Leistung  104 kW - 142 PS bei 5750 U/min, 216 km/h
   
Drehmoment 200 Nm  bei 2000 U/min
   
Topspeed 216 Km/h
   
Verdichtung 8,7:1
   
Getriebe 5 Gänge
   
Radstand 1695 mm
   
Tankinhalt 25 l
Trockengewicht 320 Kg
   
Sitzhöhe 740 mm
   
Gemischaufbereitung Elektronische Multipoint- Kraftstoffeinspritzung mit
Doppeldrosselklappen
   
Zündanlage Digital–induktiv über elektronisches Motormanagement
G-Kat / EURO 3
   
Bohrung/Hub 101,6 x 94,3 mm
 
 
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