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Home / Motorrad-Hersteller  / Triumph / Entstehungsgeschichte von Triumph
 
 
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Triumph Historie

 
triumph logoTriumph ist die zweitälteste Motorräder produzierende Marke der Welt.

Angefangen hat alles als 1884 der Nürnberger Kaufmann Siegfried Bettmann nach England auswanderte und dort 1887 die Triumph Cycle Company in Coventry gründete.
Produziert wurden dort ausschließlich Fahrräder.

1896 gründete Bettmann zusammen mit Investoren aus dem örtlichen Handel und der Industrie, zur Ausweitung der Produktionkapazität, eine Tochtergesellschaft in seiner früheren Heimatstadt Nürnberg.

Mit fortschreitender Technik ging die Firma in Coventry im Jahr 1902 zur Produktion von motorbetriebenen Rädern über.
Das erste Triumph Motorrad entwickelte damals der ebenfalls aus Nürnberg stammende Ingenieur Maurice (Mauritz) Johann Schulte.
Wobei die Motoren da noch von Minerva (Belgien), Fafnir (Deutschland) und JAP (England) geliefert wurden.
1905 stellte Triumph dann ihre eigenen Motoren her. Es handelte sich hierbei um einen Einzylinder-Viertaktmotor mit 363 cm³ und drei PS. 500 Motorräder wurden zu dieser Zeit pro Jahr im Coventry-Werk entwickelt, produziert und montiert.

Die britische Armee zog mit über 30.000 Triumph-H-Motorräder in den Ersten Weltkrieg. Britische Motorräder der Marken wie BSA, Norton oder eben Triumph galten lange Zeit als die besten Motorräder der Welt.

In den darauf folgenden 18 Jahren wuchs das Triumphwerk kontinuierlich, so daß 1923 Triumph dann mit der Herstellung von Automobilen begann.
Die Motorradfabrik in Coventry erreichte nur zwei Jahre später eine Größe von 50.000 Quadratmetern und beschäftigte 3000 Mitarbeiter. Ihre Produktionszahlen lagen damals bei 25-30.000 Einheiten pro Jahr.
Die Motorradindustrie blieb in den frühen dreißiger Jahren recht stabil.
1935 entschied sich das Unternehmen die Auto- und Motorradbereiche voneinander zu trennen (1932 war bereits die Fahrradherstellung verkauft worden). Kurze Zeit später wurde die Motorradsparte verkauft und in Triumph Engineering Co. umbenannt.

1936 übernahm Jack Sangster Triumph und Edward Turner wurde Geschäftsführer und Chefingenieur.

Im zweiten Weltkrieg dann beschlagnahmte die Regierung so gut wie alle gebauten Maschinen. Trotz heftiger Bombenangriffe der deutschen Luftwaffe, die 1940 die Fabrik völlig zerstörte, lief die Produktion dennoch weiter. Zunächst in einem Übergangswerk in Warwick, später dann in einer neuen Fabrik in Meriden. Von dort verließen bis zum Kriegsende 49.700, zumeist Militärmotorräder, die Fertigungsstätte.

Die zivile Produktion nahm Triumph erst 1946 wieder auf.
Ebenso wurde der erneute Export nach Amerika mit einem neuen Händlernetz angekurbelt.
1951 wurde dann Triumph durch BSA übernommen, blieb jedoch eigenständig.

Als das „Goldene Zeitalter“ für die Britische Motorradindustrie galten die darauf folgenden zwei Jahrzehnte.
In Filmen konnte man die großen Stars wie Steve McQueen, Marlon Brando oder Clint Eastwood auf Triumph-Motorräder erleben.
In Westeuropa und in den USA war das Motorradfahren so populär wie nie.
In den frühen 1960ern war Triumph der größte Motorradhersteller der Welt.
Auch konnte man 1966, bei dem berühmten Rennen in Daytona Beach, erstmalig Harley-Davidson von dem bis dato dem amerikanischen Hersteller vorbehaltenen ersten Platz verdrängen. Ebenso mischte Gene Romero in der amerikanischen Dirttrack- Szene mit einer Zweizylinder-Triumph die bis dahin vorherrschende Harley-Phalanx auf.

In dieser Zeit beherrschte Großbritannien mit vielen berühmten Maschinen den Weltmarkt. Doch wenn ein Motorrad diese Phase überdauerte, dann war es die Triumph Bonneville. Sie steht für eine ganze Zweiradära und hat längst Kultstatus erreicht.

1959 kam die ursprüngliche T120 Bonneville auf den Markt (benannt nach Johnny Allens Rekordmotorrad auf dem Bonneville Salzsee). Die leistungsfähigere Doppelvergaser-Version des 650er Triumph-Twins (der T110 Tiger) war ein Riesenerfolg für Triumph, besonders in den USA.

1968 wurde die erste Maschine mit drei Vergasern - die Triumph Trident - gebaut (das Unternehmen hatte sich vorher auf die Herstellung von Motorrädern mit Einzel- und Doppelvergasern konzentriert), konnte jedoch nicht an den Erfolg der früheren Modelle anknüpfen.

Mit dem Bau von rund 46.800 Fahrzeugen im Jahr erreichte die Produktion ihren Höhepunkt im Jahr 1969.
Jedoch geriet das Unternehmen kurze Zeit darauf, mit Aufkommen der damals technisch überlegenen japanischen Motorräder, in Schwierigkeiten. Denn es wurde versäumt, rechtzeitig die Fabrikation und auch die Produktpalette zu modernisieren.
In den frühen Siebzigern führten dann auch noch Zulieferer-Engpässe zusammen mit Fertigungsproblemen zu Produktionsausfällen, sodass 1972 die BSA Gruppe mithilfe von Staatsgeldern gemeinsam mit Norton Villiers zu Norton-Villiers- Triumph (NVT) verschmolz.

Im Jahre 1973 verkündete NVT die Schließung des Standortes Meriden, was eine Arbeiter-Blockade auslöste. Als Folge davon kam die Produktion zum Erliegen und im darauf folgenden Jahr wurde kein einziges Motorrad gebaut. 1975 gründete sich nach zähen Verhandlungen die „Meriden Workers Co-operative“. Die dafür benötigten Staatsgelder wurden als Kredit zur Verfügung gestellt. Damit wurden 750er Bonnevilles und Tiger-Modelle gefertigt. Später kaufte die Genossenschaft die Triumph-Namensrechte von NVT und die Produktion stieg nach und nach auf 350 Motorräder pro Woche.

1983 ging die Genossenschaft trotz weiterer Regierungsunterstützung in Konkurs.
 
 
 

WIEDERAUFBAU DER MARKE

Nach der Liquidation erwarb John Bloor die Namensrechte der Marke Triumph- das war der Grundstein für die moderne Ära von Triumph.

Damit wieder konkurrenzfähige Motorräder entwickelt werden konnten, mußte das Unternehmen auf gesunde Füße und eine breite Basis gestellt werden. Somit wurde das Baukastensystem ins Leben gerufen. Dank dieses Konzeptes konnten identische Komponenten für die gesamte Modellpalette verwendet und gleichzeitig verschiedene Motorräder auf der gleichen Plattform entwickelt werden. Sinnvollerweise konnten diese Modelle auf einem Montageband zugleich gefertigt werden.

An die Öffentlichkeit ging das Unternehmen mit seinen neuen Plänen dann 1984.
1988 begann die Firma neue Motorradfabriken zu bauen (die alten Hallen in Meriden wurde in den frühen Achtzigern abgerissen). Auf einer Fläche von 40.000 m² nahm das Werk in Hinckley, Leicestershire, Formen an.
1990 konnte man schon die ersten Modelle aus Hinckley auf der Kölner IFMA bewundern.
Mit acht bis zehn Motorrädern täglich begann 1991 die Produktion des ersten neuen Modells - der Vierzylinder- Trophy mit 1200 Kubik. Davon wurden die ersten 100 Serienmaschinen (First Edition), mit einer Rahmenummer 011 - 110, ausschließlich nur nach Deutschland geliefert.

Kurz danach folgten weitere Vier- und Dreizylinder-Modelle - die Trident 750 und 900, sowie die Daytona 750 und 1000.

Triumph Deutschland GmbH und Triumph France SA, waren bereits gegründet.
So konzentrierte sich Triumph in den folgenden Jahren auf die Ausweitung der wichtigsten ausländischen Märkte. Unter anderem 1994 in die USA.

20.000 neue Modelle jährlich brachte Triumph zu dieser Zeit auf dem Markt.
Im Januar 1995 rief man die „Triple Connection“ Zubehör- und Bekleidungslinie ins Leben, mit der man den Triumph-Fahrer mit Bekleidung und Ausrüstung ausstatten konnte.

Die Neunziger prägten noch einige neue Modelle, die auf den Markt kamen, wie der Tiger, Trident Sprint, Speed Triple und Thunderbird. Mit der stetigen ansteigenden Verkaufszahlen und der enormen Produktionskapazität war Triumph nun auch in der Lage, eigenständige Motorradmodelle und nicht mehr nur nach dem Baukastenprinzip zu bauen.
1996 konnte man die ersten dieser Modelle (Daytona T595 und T509 Speed Triple) auf der Ausstellung in Köln bewundern.
Seitdem hat sich die Modellpalette kontinuierlich ausgeweitet und verfeinert, das Angebot reicht von hochleistungsfähigen Supersportmotorrädern über entspannte Cruiser bis zu Retro-Roadstern.

Weil die Produktion jedes Jahr weiter anstieg und eine hundertprozentige Auslastung des Werks absehbar war, wurde eine Planungskommission für ein neues Werk ab Mitte der Neunziger Jahre ins Leben gerufen. Der erste Bauabschnitt von „Vactory 2“ wurde im Herbst 1999 abgeschlossen und bestimmte Produktionsprozesse bereits in die neue Anlage verlegt. Die Endmontage blieb jedoch am angestammten Platz – nun als „Factory 1“ bezeichnet – und Anfang 2001 liefen rund 150 Motorräder täglich von den Montagebändern.

Die Produktion in Factory 1 wurde im März 2002 durch einen verheerenden Brand gestoppt. Erst nach 5 Stunden konnte man das Feuer unter Kontrolle bringen. Zerstört wurde die Endmontagestraße und Lagerräume, der Rest der Fabrik lag unter einer dicken Asche- und Staubschicht. Der Bereich von Montage und Lagerhallen wurde für einen Neubau sofort abgerissen, die übrige Fabrik gründlich gereinigt – also zwei Metallbearbeitungslinien, die Motormontage und die Lackiererei. Damit war die Firma bereits sechs Monate nach dem verheerenden Brand wieder voll funktionsfähig. Fünf Monate dauerte der Wiederaufbau.
Triumph startete die Produktion von Factory 1 erst wieder im September 2002.

2003 wurde die erste von drei Fertigungsstätte in Thailand eröffnet. Prinz Andrew selbst hatte davon ein Werk für Montage und Lackierung seiner Bestimmung übergeben.

Factory 2 wurde seitdem weiter ausgebaut für die Einführung der Rocket III, des weltweit größten Serienmotorrads und Triumphs erstem Kardanmodell.
Dem Markt vorgestellt wurde sie 2004. Sie besaß zu dieser Zeit den größten in Großserie verbauten Motorradmotor: Einen längs eingebauten Reihen-Dreizylindermotor mit 2,3 Litern Hubraum, einer Leistung von 140 PS und einem Drehmoment von 200 Nm.

Eine dreizylindrige Maschine (Daytona 675) brachte Triumph 2006 auf dem Markt. Sie löste die damals nicht ganz mit Erfolg gekrönte Vierzylinder-Supersportler Daytona 600/Daytona 650 ab.
Mit der Street Triple (Modelljahr 2008) wurde eine eher nackte Variante aus der Daytona extrahiert. Sie wurde 2007 anlässlich der Tridays in Newchurch (Neukirchen am Großvenediger) vorgestellt.

Viele Neumodelle brachte Triumph auf dem Markt und sorgte somit für wachsende Verkaufszahlen. Um der steigende Nachfrage gerecht zu werden, erweiterte und modernisierte der Motorradhersteller ständig seine Produktionsstätten, so dass sich Triumph heute mit zu den führenden Motorradherstellern der Welt zählen darf.

 
100 Jahre Triumph
 
 
 
 
Modellreihe
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Modelle von Triumph
Rocket III Touring / America / Speed TripleBonneville / Daytona 675Scrambler / SpeedmasterSprint STStreet TripleT100ThruxtonTiger 1050Rocket III /
 
 
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