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Home / Motorrad-Hersteller  / Triumph / Entstehungsgeschichte von Triumph / Chronik
 
 
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100 Jahre Triumph

 
EDITORIAL
Start up

100 Jahre Motorradbau – dieses Jubiläum macht Triumph als älteste produzierende Motorradmarke einzigartig auf der Welt.

Die Geschichte der Motorradschmiede in der englischen Grafschaft Leicestershire ist in allen Phasen ihrer Entwicklung gekennzeichnet von starken Emotionen und dem eisernen Willen, die Faszination Motorrad in allen Facetten zu beleben.

Coventry, Meridan und Hinckley – drei Stationen auf dem Weg ins Jahr 2002, die prägnante Akzente im weltweiten Motorradbau gesetzt haben. Heute verkauft Triumph Motorräder in 48 Länder auf allen Kontinenten.

Im Zeitraum von 1990 bis heute umfasste die Gesamtproduktion in den modernen Fertigungshallen in Hinckley 157000 Maschinen – Tendenz steigend.

Angesichts eines wachsenden Umweltbewusstseins und steigender Ansprüche an technische Präzision sind die englischen Trendsetter bestens für das noch junge Jahrtausend gerüstet. So wird Triumph auch in Zukunft eine tragende Rolle im Motorradbau spielen.

Mit modernem Motormanagement, zeitgemäßer Abgastechnik, dynamischen Gesamtkonzepten und einer stark profilierten Eigenständigkeit in allen Fahrzeugklassen setzt Triumph wieder einmal neue Meilensteine – wie einst im „Goldenen Zeitalter“ der 50-er und 60-er Jahre.

So gilt heute wie vor 100 Jahren: TRIUMPH fahren ist ebenso leidenschaftlich wie faszinierend.

Siegfried BettmannMEILENSTEINE
powered by Triumph


Man schreibt das Jahr 1902, als bei Triumph im englischen Coventry das erste Motorrad auf die Räder gestellt wird. Eine rasante Entwicklung der Mobilität zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgt dafür, dass Triumph schon in den 20-er Jahren zu den größten Motorradherstellern der Welt zählt. Diese Pole Position halten die Engländer bis in die 60-er Jahre.

Es folgen zwei schwierige Jahrzehnte, in denen Triumph seine Vorreiterrolle zeitweise anderen Herstellern überlassen muss. Doch mit Erfindungs- und Teamgeist meistern die Motorradschmiede von der britischen Insel auch die Berg- und Talfahrten der 70-er und 80-er Jahre.

Mit brandneuen Modellen und modernster Motorradtechnik tritt die Traditionsmarke 1990 erneut an, in Sachen Technik und Design eine entscheidende Rolle auf dem Weltmarkt zu spielen.


Seitdem kommen viele Testsieger der Motorrad-Fachpresse wieder aus dem Hause Triumph.

Triumph-Werk Coventry 1922So feiert Triumph im Jahr 2002 als älteste produzierende Motorradfabrik der Welt 100 Jahre Motorradbau.

Vertrauen in die Technik, Liebe zum Detail und die Gewissheit, dass die Emotionen nicht zu kurz kommen, begeistern die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf dem Globus heute wie gestern.

STARKES PROFIL von Anfang an


Die Ursprünge von Triumph gehen auf den 1884 von Deutschland nach England emigrierten Siegfried Bettmann zurück. Bereits ein Jahr später beginnt der clevere Geschäftsmann mit dem Handel von Fahrrädern und lässt sich 1886 „Triumph“ als Markennamen schützen – ein eingängiges und international leicht verständliches Label, das weltweit für Furore sorgen wird.

Im Jahr 1887 stößt der deutsche Ingenieur Mauritz Schulte zum jungen Team. Ein Jahr später kauft Firmengründer Bettmann eine kleine Fabrik in Coventry, kurz vor der Jahrhundertwende das Zentrum der britischen Fahrradindustrie. Vom Fahrrad zum Motorrad ist es dann nur noch ein kleiner Schritt und Mauritz Schulte setzt die Idee für ein motorisiertes Fahrrad um.

1902 beginnt die Produktion von Triumph-Motorrädern mit Einzylinder- Einbaumotoren von Minerva aus Belgien, Fafnir aus Deutschland und JAP in England. Schon drei Jahre nach dem Einstieg ins Motorradgeschäft heben Bettmann und Schulte 1905 die erste Triumph mit eigenem Triebwerk aus der Taufe. Der 363 Kubikzentimeter Einzylinder-Viertakt-Motor bringt es auf damals satte drei PS.

INNOVATION
und
SOLIDITÄT

In den nächsten Jahren geht es bei Triumph wie bei den anderen englischen Motorradherstellern mit großen Schritten vorwärts. Bereits 1907 sind über 60 000 Motorräder auf der grünen Insel registriert und zum ersten Mal startet auf der Isle of Man die Tourist Trophy „TT“. Auf Anhieb landet eine Triumph auf dem zweiten und dritten Platz, 1908 gewinnt Jack Marshall die „TT“ auf Triumph. Nirgendwo lassen sich Zuverlässigkeit und Ausdauer besser unter Beweis stellen als in diesem legendären Hexenkessel der Renngeschichte.

Im nächsten halben Jahrhundert sind es immer wieder Maschinen von Triumph, die nicht nur bei der „TT“ für sensationelle Siege sorgen. 1966 bricht Triumph in eine Domäne von Harley- Davidson ein und gewinnt das Rennen von Daytona/Florida in den USA. Damit wurde Harley zum ersten Mal vom Siegerpodest verdrängt.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges erfolgt die Umstellung der Motorradfertigung auf Kriegsproduktion. Zu dieser Zeit zählt Triumph bereits zu den stärksten Motorradherstellern in England und liefert über 30 000 Militärmaschinen. Nach dem Krieg geht es wirtschaftlich weiterhin steil bergauf. Das Werk in Coventry beschäftigt über 3000 Mitarbeiter, die pro Woche gut 1000 Einzylindermaschinen mit Zweiund Viertakt-Motoren von 98 bis 500 Kubikzentimeter fertigen.

Zuverlässige Technik, hoher Qualitätsstandard und solide Konstruktionen sorgen dafür, dass Triumph-Motorräder immer bekannter und beliebter werden. Es entsteht ein Slogan, der schon im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts die große Zuverlässigkeit der Bikes aus Coventry kennzeichnet: „TRUSTY TRIUMPH“.

Mit dem SPEED TWIN zur Weltspitze

Triumph Tiger 80
Die frühen 30-er Jahre mit der weltweiten Wirtschaftsdepression gehen auch an Triumph nicht spurlos vorüber. Doch mit Jack Sangster als neuem Triumph-Chef und Edward Turner als Konstrukteur kommt frischer Wind in die Segel. Waren bis Mitte der 30-er Jahre kernige Einzylinder-Dampfhämmer das Maß der Dinge, bringt Triumph im Herbst 1937 eine vollkommen neue Motorradgeneration auf den Markt: die T5 mit Speed Twin- Motor, eine 27 PS starke und 150 km/h schnelle 500-er Zweizylinder- Viertaktmaschine.

Edward TurnerMit dem Speed Twin-Motor schafft Turner sein Meisterwerk und schreibt Motorrad, denn dieses Baukonzept prägt genau 50 Jahre lang das Bild der englischen „Iron Ladies“.

Aber damit längst nicht genug – mit der neuen Baureihe katapultiert der Chefkonstrukteur Triumph an die Spitze des Weltmarktes. Maschinen mit einem unglaublich starken Profil bestimmen in der Folgezeit den Markt: Tiger, Thunderbird, Trophy, Bonneville und Daytona.

Doch zunächst ist der Triumph-Zug für fast zehn Jahre unterbrochen, als England 1939 in den Zweiten Weltkrieg eingreift. Für Triumph wird es das tragischste Kapitel der Firmengeschichte. Am 14. November 1940 legt die deutsche Luftwaffe das Werk und halb Coventry in Schutt und Asche.

Einen Platz für das neue Werk findet man vor den Toren Coventrys in Meriden. Bis Ende des Zweiten Weltkrieges verlassen hier 49700 überwiegend Militär-Motorräder die neuen Montagehallen.

PRÄZISION & STÄRKE
Leistung

Ab 1946 läuft die Herstellung ziviler Maschinen wieder an. Exportschlager sind die bekannten Speed Twin-Modelle mit 350-er und 500-er Motor. Auf Grund der guten Verkaufserfolge in Amerika und auf vielfachen Wunsch der US-Biker nach mehr Hubraum stellt Triumph im September 1949 die 650-er Thunderbird 6T vor.

Wieder hat Triumph gegenüber der Konkurrenz klar die Nase vorne, eine vergleichbare 650-er findet sich weder bei BSA noch bei Norton im Programm.

Auch nach der Übernahme durch den BSA-Konzern 1951 bleiben Name und Unternehmensführung weiterhin eigenständig. Das Triumph-Angebot setzt sich in den nächsten Jahren in der kleinen Klasse aus 150-er, 200-er sowie 250-er Einzylinder-Viertakt-Motorrädern zusammen, in der Mittelklasse aus der 350-er und 500-er Zweizylinder-Baureihe und in der Prestige-Klasse aus den 650-er Twins Thunderbird und Tiger. Außerdem baut Triumph eine kleine Serie von Zweitakt-Scootern.

BONNEVILLE
die Legende lebt

Die hohe Fertigungsqualität sichert den Triumph-Motorrädern eine große Zuverlässigkeit. Die ausgereiften Serienmotoren dienen Tunern wie Rickman und Triton als ausgezeichnetes Basismaterial für den Renneinsatz. Rennlegenden wie Mike Hailwood, John Hartle, Gerry Nixon und Percy Tait vertrauen ebenso auf Triumph wie Johnny Allen, der in Bonneville Salt Falls im USBundesstaat Utah auf der Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden den Grundstein für einen großen Modellnamen legt – die Triumph EnglandBonneville. Sie wird Ende 1958 als 650-er vorgestellt. Die „Bonnie“ ist das Supersport-Motorrad schlechthin, 42 PS stark, 180 Sachen schnell und entwickelt sich schon bald zu einem äußerst beliebten Trendsetter.

Wurden bis Anfang der 60-er Jahre die Twin-Motoren in klassisch englischer Motorenbaukunst mit separatem Primärtrieb und Getriebegehäuse gefertigt, gibt es ab 1963 Triumph nur noch mit dem neuen Blockmotor, der „unit construction“: Kurbelwelle, Primärantrieb und Getriebe sind in einem gemeinsamen Motorgehäuse untergebracht.

Um auch in Zukunft gute Motorräder bauen und vermarkten zu können, schafft das Firmenmanagement eine neue Abteilung für Forschung und Entwicklung in Umberslade Hall in Warwickshire.

Diese Entscheidung trägt der wirtschaftlichen Entwicklung des Motorradmarktes Rechnung, denn immer mehr japanische Bikes drängen auf die Kontinente.
 
 
 
 
 

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