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Yamaha Firmengeschichte

 
Der Ursprung der Yamaha Motor Corporation begann im Jahre 1887. Als damals Torakusu Yamaha (1851 - 1916) mit der Produktion von Musikinstrumenten begann. Die Firma Nippon Gakki (1888 unbenannt) wurde eine der weltweit bedeutendsten Firmen für Musikinstrumente und ist noch heute eine Tochterfirma des Yamaha-Konzerns.
Ähnlich wie bei vielen anderen Firmen wurde während des Zweiten Weltkrieges die Fertigung auf Rüstungsgüter (überwiegend Flugzeugteile) umgestellt. Die Produktionsstätten wurden Anfang 1945 durch Bombentreffer der Alliierten größtenteils zerstört.
Nach Kriegsende baute Kawakami (damaliger Direktor) das Unternehmen mit der Fertigung von einfachen Mechanikteilen wieder auf. Konzentrierte sich jedoch recht bald wieder auf den Bau von Musikinstrumenten. 1950 übernahm der damals 38jährige Sohn Genichi Kawakami das Unternehmen und beschloss die alten Fabrikanlagen neu zu beleben. Gleich getan wie auch einige Unternehmen aus Deutschland und Italien entschied auch er sich, mit finanzieller Unterstützung der Regierung für die Produktion von Motorrädern.
So wurde die Yamaha Motor Corporation am 1. Juli 1955 gegründet. Seitdem sind auch die Stimmgabeln das Markenzeichen von YAMAHA.
 
 Torakusu-Yamaha
 Torakusu-Yamaha

Erstes Motorrad der Yamaha Motor Corporation war die YA-1 auch "Red Dragonfly" (Rote Libelle)aufgrund seiner Farbe genannt, die 1955 nach dem Vorbild der damals erfolgreichen DKW RT125 gebaut wurde.
Sie verfügte über einen luftgekühlten Einzylinder-Zweitakter mit Dreikanal-Umkehrspülung, 123 cm³ Hubraum (52 mm Bohrung × 58 mm Hub), 5,6 PS Leistung bei 5.000 U/min und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit ihr wurden zwei japanische Motorradrennen gewonnen. In den drei Jahren Bauzeit konnten insgesamt 11.088 Stück abgesetzt werden.
 
 Yamaha YA-1
Yamaha YA-1

Im November 1957 kam ein weiteres Modell auf dem Markt. Es war die YA-2 mit 125 ccm und einem PS mehr. Auch hier war das Vorbild eine DKW und zwar die RT175. 1959 erblickte dann auch schon die YA-3 das Licht der Welt und 1961 warf dann Yamaha die YA-5 mit 10 PS auf den Markt.

Früh erkannte man bei Yamaha, daß die Zukunft bei mehrzylindrigen Mopeds in der 250er-Klasse liegt. Zuerst wollte man wiedermal bei DKW abschauen, doch sollte es diesmal ein 250ccm - Zweizylinder Modell werden. Die DKW war aber nur eine einzylindrige 250er.
Den Drang, etwas Eigenes zu entwickeln hatten die motivierte Ingenieure von Kawakami nach dem wirtschaftliche Erfolg. Doch ganz überzeugen konnten sie Kawakami nicht von ihren Fähigkeiten. So gab er ihnen zwar mehr Freiheiten als bei den ersten Modellen, überließ aber in Sachen Motor nichts dem Zufall und orientierte sich an einem deutschen Vorbild, die Adler MB 250.
 
 Yamaha YD-1
 Yamaha YD-1
Das Ergebnis dieser Entwicklung war ein voller Erfolg. Es war die erste Zweitakt Yamaha, die YD-1 die im April 1957 auf den Markt kam. Sie verfügte über einem Blechpressrahmen und leistete mit ihren 140 Kg schon satte 14,5 PS. Die überarbeitete Rennversion der YD1 gewann einige japanische Rennen und wurde - wie schon 1955 die YA-1 - ein Verkaufserfolg.

1959 entstand die erste wirklich sportliche Yamaha, die YDS-1, die aus der Rennversion YD-1 entstand. Sie war das erste Fünfganggetriebe japanische Motorrad in dieser Zeit. Mit ihren 18 PS Zweitakt-Twin, einen Doppelschleifenrahmen und zwei Mikuni-Vergasern wurde die YDS-1 auch als Scrambler und in einer Rennversion angeboten.
Somit wurde der Grundstein für die später erfolgreiche RD-Baureihe gelegt.

1959 war ein überaus ereignisreiches Jahr für Yamaha. Es konnte viel Zweitakt und aber vor allem Viertakt-Know-how durch die Übernahme Hosk und Showa (Mitbewerber) gewonnen werden.

 
 Yamaha YDS-1
 Yamaha YDS-1

1960/61 schlug ein teurer Versuch, in den Moped- und Rollermarkt einzusteigen, fehl. Einige Modelle kämpften so mit diversen Kinderkrankheiten und wurden dem Markt zu spät präsentiert. Wie z.B. der Roller SC-1 mit hydraulischer Kraftübertragung, oder das im März 1960 vorgestellte Moped MF1.

In dem Jahr 1964 ging es dann mit der Yamaha Motor Corporation wieder bergauf.
Zunächst kam das Modell YDS3 auf den deutschen Markt, eine in Amerika bereits sehr gut verkaufte 250-cm³-Zweizylindermaschine mit 24 PS. Die als Spitzenmodell die Getrenntschmierung sowie eine Leistungskur erhielt. Ebenso die YG-1, ein 80er-Einzylinder mit liegendem Zylinder.
Aber auch der erste Weltmeistertitel in der 250er-Klasse konnte in diesen Jahr errungen werden.
Mit der Getrenntschmierung für Zweitaktmotoren, "autolube", wurde ein Meilenstein gesetzt.

Mit einer völlig anderen Modellpalette (Hubraumklasse bis 100 ccm) ging es dann 1965/66 mit der AT90 an den Start. Mit aufgebohrten Zweizylinder wurde sie in den USA und Europa unter den Namen YL1 "twinjet" vermarktet. Und wieder wurde ein Meilenstein mit den kleinen Zweizylinder-Motoren gelegt.
Nach erneutem Sieg in der 250er Klasse im Jahre 1965, konstruierte man eine 250er-V4-Zweitaktmaschine, ebenfalls mit Drehschiebereinlass und brachte sie an den Start.
 

 Eine neue Motorradkategorie brachte Yamaha dann im Jahre 1968 zu Tage. Die Enduro DT1. Somit war es endlich möglich mit hochgelegten Auspuffanlagen und einem etwas abgeänderten Fahrwerk sich nicht nur auf Strassen zu bewegen.
Besonders die USA hatte ein starkes Interesse an solch einem Motorrad, daß dann auch durch die in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Importeur,Yamaha International Corporation, die 19 PS starke Einzylinder - Zweitaktmaschine DT1 mit nur 112 Kg Gewicht entstand.
Eine Leistungssteigerung von 30 PS konnte man durch ein Tuning-satzes erzielen.
 
 Yamaha DT1
 Yamaha DT1
In den darauf folgenden Jahren wurde die Enduro-Baureihe mit verschiedenen Modellen in vielen unterschiedlichen Leistungsklassen erweitert.

Im Herbst 1969 (in Europa ein Jahr später) war es dann so weit. Yamaha präsentierte ihre erste Viertaktmaschine auf der Motor Show in Tokio das neue 650er Viertakt Motorrad, die XS-1. Ein Viertakt Parallel-Twin im Britischen Stil - allerdings mit moderner japanischer Technik.
Endlich nutzte man nun das Know-how der ehemaligen Hosk-Ingenieure für den Motorradbau.
Sie statteten den Twin mit dem Modernsten aus:
Blockmotor mit horizontal teilbarem Gehäuse, Nasssumpfschmierung, vierfach rollengelagerter Kurbelwelle, kettengetriebene obenliegende Nockenwelle mit automatischem Kettenspanner, Kipphebel und je zwei große Ventile pro Brennraum, sowie zwei Mikuni-Unterdruckvergaser (eine Solex-Lizenzfertigung) mit 30 Millimeter Durchlass. Der Primärantrieb zum Fünfganggetriebe erfolgte über Zahnräder und eine Mehrscheibenkupplung im Ölbad....
Mit angegebenen 56 PS war die XS zwar schnell, das recht einfache Fahrwerk spielte aber nicht hundertprozentig mit, so dass man schon im 1971
 
 Yamaha XS-1
 Yamaha XS-1
ein neues, verbessertes Modell hinterher schob, die XS-2. Besondere Änderungen der XS-2 waren ein neues Motorengehäuse, mit einem E-Starter. Weiterhin mussten Getriebe, Kupplungsmechanismus, Kipphebel, Kolbenbolzen und der Luftfilterkasten geändert werden, die Auspuffanlage fiel dem deutschen Tüv zum Opfer - es blieben von 53 PS Power der US-Version nur "35,4 PS bei 7250U/min übrig. Fahrleistung und Fahrwerk blieben deutlich hinter der Konkurrenz und auch die Verkaufszahlen waren nicht der Renner. 1971 verkaufte Yamaha 153 und im darauf folgendem Jahr 192 Fahrzeuge.
Nach diesem Misserfolg nahmen die Mitsui Maschinen GmbH (in Deutschland für den Yamaha-Import verantwortlich) das Viertakt Modell vom Markt. Ersatz wurde durch die TX 750 gewährleistet. Die Weiterentwicklung der XS-2 übernahm der englische Motorradspezialist Percy Tait, die dann letztendlich die diversen Kinderkrankheiten abstellen konnte.

Die Siebziger Jahre waren vor allem von zwei Strategien geprägt: Pflege des Zweitakt - Know-hows und Ausbau der Viertaktmodellpalette.
Ein wichtiger Meilenstein in dieser Entwicklung war die Einführung der Mebransteuerung bei den Zweitaktern. Denn diese erlaubten eine Verbesserung des Gaswechsels im Motor und sorgten für eine Verbreiterung des nutzbaren Drehzahlbereichs.
Eingesetzt wurde sie zunächst bei Enduros (DT2) und Cross-Maschinen. Bei den Strassenmodellen dann ab 1973 und damit wurden die berühmten RD ins Leben gerufen.
 
Neben der Membransteuerung hatten diese Modelle nun eine Scheibenbremse vorn und verfügten über überzeugende Fahrleistungen. Die Spritzigkeit des Motors war auch ein Ergebnis der „Five-Port-Steuerung“ (Fünfkanal-Umkehrspülung in Verbesserung des Schnürle-Patentes).
In der Liste der meistverkauften Yamaha-Motorräder rangieren die luftgekühlten Zweizylinder RD 250/350 ganz weit vorn. Sie wurden 1973 mit 30 und 39 PS ausgeliefert. Das Zwischenmodell RD 250-B verfügte 1976 über 32 PS.
 
 Yamaha RD250
 Yamaha RD250
Nach der Umstellung der Versicherungsklassen wurde die RD 250 später in Deutschland auf 27 PS gedrosselt. Als letztes luftgekühltes Modell der RD-Baureihe erschien die bis 1979 gebaute RD 400.

1972 warf Yamaha derzeit das stärkste und größte Viertakt-Motorrad, das Zweizylinder-Modell TX 750 auf den Markt. Mit technischen Leckerbissens der zwei kettengetriebenen Ausgleichswellen – erstmals verwendet im Motorradbau.
Allerdings blieb der erhoffte Erfolg aus. denn gegen Ihre alteingesessene Vierzylinder Konkurrentin der Honda CB 750 Four konnte sie sich nicht durchsetzen. Thermische Probleme mit der am Zylinderkopf verschraubte Interferenzrohr zwischen den Auslasskanälen, (besonders auf deutschen Autobahnen gingen sie reihenweise kaputt) sowie die Antriebsketten der Ausgleichswellen längten sich zudem oft oder rissen sogar. 1974 war es das aus für die TX 750.
 
1975 überraschte Yamaha die Fachwelt mit unverwüstlichen XT500. Ein Symbol für Abenteuer und Freiheit. Sie war das erste Serienmodell einer Enduro, ausgestattet mit einem 500 ccm Einzylinder-Viertaktmotor und 33PS, sowie ein konventionelles Fahrwerk.
Man ahnte damals noch nicht, dass die XT ein absoluter Trendsetter werden sollte. Bis heute erfreut sich diese Maschine großer Beliebtheit. Auch viele Erfolge kann die Xt verzeichnen wie z.B. Siege bei der berüchtigten Paris - Dakar - Rallye.
Die 1978 vorgestellte Strassenversion SR 500 mit dem fast baugleichen Einzylinder-Motor war eines der beliebtesten Motorräder der 80er Jahre.
 
 Yamaha XT500
 Yamaha XT500
Auch heute noch ist sie ein beliebter „Youngtimer“ mit Kult-Status.

1976 bekamen die im kleinen Hubraumklassen dominierten RD Konkurrenz im eigenen Haus. Geboren wurde ein 34 PS starken Viertakter namens XS 360. Abgelöst nach nur zwei Jahren von der fast baugleichen XS 400 war sie zu absoluten Verkaufsrenner geworden.

Yamaha war derzeit gut bestückt bei den kleinen Hubraumklassen (RD, XS), den Enduros (XT, DT) und beim Rennsport (TZ).
Mit ihrer XS-650 größtes Modell im Programm, (abgesehen von dem Flop der XT-750) sah es allerdings etwas mager aus was Hubraustärke betrifft.
Das änderte sich dann Ende der 70er Jahre mit einer großen Erfolgsgeschichte der Drei- und Vierzylinder-Modelle der Viertakter-Baureihe XS 750, XS 850 (Dreizylinder) und XS 1100 (Vierzylinder) und 95 PS. Dabei war die XS 1100 das größte Bike der Welt bei ihrer Einführung. Mit 283 Kilogramm Gewicht und ein imposantes Äußeres war das Yamahas Antwort auf die Sechszylinder Honda CBX.
Zudem hatte sie als erste japanische Motorräder einen Kardan-Sekundärantrieb, der mit doppelter Umlenkung an Getriebe-Ausgang und Hinterrad als Entwicklungsauftrag bei Porsche in Weissach entstand.
 
 Yamaha XS 1100
 Yamaha XS 1100

Virago war die Modellbezeichnung unter der Yamaha von 1981 bis 2003 einige Kardan-getriebene Chopper- und Cruiser-Modellbaureihen von 125 bis 1100 cm³ Hubraum produzierte und weltweit vermarktete. In Deutschland kannte man sie unter der Bezeichnung: XV (z. B. XV535, XV1100, etc.). Die meistverkaufte in Deutschland war die XV535. 30000 Stück konnten hier an den Mann(/Frau) gebracht werden.
 
Die 80er Jahre brachten auch wieder was für die Zweitackt-Fans auf den Markt, die wassergekühlten Modelle RD 250 LC und RD 350 LC. Sie verfügten über einen Zweizylinder-Zweitaktmotor und Getrenntschmierung. Die Hinterradschwinge wurde durch ein zentrales Federbein Modell Cantilever geführt. Mit 38/49 PS waren die 250/350er mit ihren nur 159 KG und der explosiven Leistungsentfaltung, ware BIG-BIKE-Killers.
1983 kam als Weiterentwicklung die RD 350 YPVS. Das aus dem Rennsport stammende YPVS (Yamaha Power Valve System) verhalf dem kleinen Zweitaktmotor zu serienmäßigen 59-, später 63- und 72 PS - womit 
 
 Yamaha RD350LC
 Yamaha RD350LC
damals Fahrleistungen von 500er bis 750er Viertakt-Maschinen erreicht werden konnten. Mit dem V4-Motor der RD 500 von 1984 erreichte man sogar stolze 88 PS.

Auch mit einem V4-Motor ausgestattet war 1984 aus dem Hause Yamaha das Kultbike V-Max. Dieses „Muscle Bike“ leistete mit der offenen Version ganze 107 KW (145PS). In dieser Zeit war Sie in Sachen Beschleunigung absolut konkurrenzlos. Allerding war Ihr Fahrwerk der Motorleistung unterlegen und somit neigte das Motorrad bei hohen Geschwindikeiten zum Pendeln.

Ebenso in den 80er erweiterte Yamaha Ihr Segment bei den Viertaktern aus. Alles schien möglich. Vom Einzylinder der SR - und XT - Baureihen, einem V2 in der TR1 über die Vierzylinder der XJ - Baureihe, den Zwei - und Dreizylinder - XS - Modellen bis zum V4 - Motor in der Vmax... , alles warf man auf dem Markt. Es boomte bei Yamaha.
Weltweit konnten fast 2,5 Millionen Motorräder 1981 verkauft werden. Diese Zahl wurde jedoch nie wieder erreicht.
 
Das erste Großserienmotorrad mit Achsschenkellenkung kam 1993 auf dem Markt. Die GTS 1000 und die Modellvariante GTS 1000A (mit ABS), ein Nachfolger der FJ-Reihe. Sie galt als Technologieträger mit ihren 3-Wege-Katalysator,elektronischen Einspritzung und wahlweisem ABS. Wurde jedoch nie ein richtiger Erfolg aufgrund ihres hohen Preises.

Aus der XJ-Baureihe, ist die XJR von 1995 das einzige Motorrad das ohne Kardan angeboten wird.

Die sportliche Seite von Yamaha stellte dann die FZR dar.
 
 Yamaha GTS 1000
 Yamaha GTS 1000
Angefangen mit der FZR400, dann der FZR600 (91 u. 98 PS), FZR750 (98-115 PS) und FZR1000 (2LA, 98-135 PS)/FZR1000 (3LE, bis zu 106 kW/146 PS).
Abgelöst wurde die FZR-Generation später von der YZF600R "Thundercat" und der YZF1000R "Thunderace".

In den späten 90er Jahre wurde dann ein ultimatives Supersport-Motorrad gebohren, die YZF-R1. Mit ihrem Einliter-Hochleistungsmotor und dem leichten, modernen Fahrwerk zeigte sie extrem hochwertige Rennsport-Technik für die Straße, die es zuvor im Serienfahrzeugbau nicht gegeben hatte. Bei der Präsentation 1997 löste das neue Modell denn auch schiere Begeisterung aus. Die faszinierenden Eckdaten des R1-Originals können sich noch heute sehen lassen: Mit 998ccm und 110 kW (150 PS) bei 177 kg Trockengewicht.
 
Mit dieser Maschine zeigte Yamaha eine wahre Ingenieurskunst und bewies, dass man auch aus vergleichsweise kleineren Motoren hohe Leistungen erzielen kann.
Erstmals wurde mit den darauf folgenden Weiterentwicklungen der R1 die 1:1-Hürde überwunden! Lange Zeit galt es als unerreichbares Ziel, ein Serienmotorrad mit einem Leistungsgewicht von 1 PS/kg auf die Räder zu stellen. Mit 126,4 kW (172 PS) zu 172 kg stellt die R1 erstmals eine Parität von Leistung und Trockengewicht her. Wenn aber das Staudruck-Ansaugluftsystem bei hohem Tempo die Zylinderfüllung optimiert, überspringt die R1 mit 132 kW(180 PS) Spitzenleistung sogar diese Hürde souverän.
 
 Yamaha YZF-R1
Yamaha YZF-R1

Yamaha wird sich beileibe nicht auf seine Lorbeeren ausruhen, sondern richten den Blick nach vorne. Die Herausforderungen der Zukunft, die „nächsten 50 Jahre“, sind mit Sicherheit genauso wichtig, wenn nicht wichtiger, als das bereits erreichte. Auch in Zukunft will Yamaha neu Akzente setzen und das Motorradfahren zu beleben.
Denn auch die Modellpalette im neuem Jahrtausend wie z.B folgende Modelle zeigen: YZF-R6, die Race-Replica par excellence, die MT-01 und MT-03, der trickreiche Tricker, die brillant-vielseitige FZ1/FZ1 Fazer, der neue, mächtige Cruiser XV1900 Midnight Star und die exklusive YZF-R1SP – sie alle sind Nachweis für Kreativität und Innovationskraft der Marke YAMAHA. Sie repräsentieren unterschiedliche Segmente und haben doch eines gemein: Mehr Spaß und mehr Erfüllung durch perfekten Dialog zwischen Mensch und Maschine.

 
 
 
 
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