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Die Entstehungsgeschichte des Motorrad - Seite 2


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Die Entstehungsgeschichte des Motorrad - Seite 2


... Ein Motorrad ist schon immer mehr als die Summe seiner Einzelteile gewesen. Steht man im Daimler-Benz-Werksmuseum in Stuttgart-Untertürkheim vor dem Original des ersten Daimler-Reitwagen, so kommt man aus dem Staunen kaum noch heraus. Fast steinzeitlich mutet die Technik des ersten motorisierten Zweirades aus dem Jahre 1885 an. Damals war sie revolutionär - und funktioniert heute noch.

Ursprünglich war der hölzerne Rahmen des archaisch anmutenden, über neunzig Kilo schweren Ungetüms als Testkonstruktion und Haltegestell für die ersten Motorentypen, die Gottlieb Daimler für künftige Automobile entwickelte, gedacht. Doch nachdem Daimler die ersten Prototypen seines Einzylinder-Viertaktmotors erfolgreich zum Leben erweckt hatte, suchte er nach einer einfachen Lösung, um sich dessen Kraft zur mobilen Fortbewegung nutzbar zu machen.

So montierte er seinen gummigelagerten Motor samt Zweigang-Riemengetriebe in das Holzgestell, stattete dieses mit zwei Holzrädern aus, verband die Schwungscheibe des Motors über einen Lederriemen mit der Nabe des Hinterrades und versah das drehbar gelagerte Vorderrad mit einer stählernen Lenkstange. Nicht zu vergessen der lederne Motorradsattel, der dem urtümlichen Mobil seinem Namen gab.

Gestartet wurde der Reitwagen mit einer Kurbel. Der schnaufende Einzylinder-Viertaktmotor mit Glührohrzündung und einem Verdampfungsvergaser erreichte immerhin eine halbe Pferdestärke und brachte das hölzerne Gefährt auf die Schwindel erregende Geschwindigkeit von zwölf Kilometern in der Stunde. Diese technischen Daten bringen uns heute zum Schmunzeln. Zieht man die Straßenverhältnisse des ausgehenden 19. Jahrhunderts allerdings in Betracht, so war das Tempo für die damalige Zeit lebensgefährlich. Um bei einem derartigen Höllenritt das Gleichgewicht halten zu können, griff Daimler zu einem Trick und montierte Stützräder an seine Fahr- maschine. Da er auf dem starren Reitwagen praktisch ungefedert durch die - im Idealfall - mit Katzenkopfpflaster ausgestatteten Alleen rumpelte, hielt sich der Fahrkomfort stark in Grenzen. Dass die hölzernen Räder des Reitwagens mit Eisen beschlagen waren, sei nur am Rande erwähnt. Wenn auch im Detail noch nicht ausgereift, wurde der Daimler-Reitwagen am 29. August 1885 patentiert. Aber: Der rechte Fahrspaß mit seiner Erfindung wollte sich bei Gottlieb Daimler offenbar doch nicht einstellen. Kräftig durchgeschüttelt und von technischen Rückschlägen entmutigt gab er schließlich die Weiterentwicklung des Reitwagens auf. Fortan widmete er sich der Entwicklung von vierrädrigen Motorkutschen, die für ihn einen größeren Erfolg versprachen und den wirtschaftlichen Durchbruch brachten. Doch das ist eine andere Geschichte.

Auch in anderen Ländern kam die Entwicklung des Motorrads bis zur Jahrhundertwende nur langsam voran. Allgemein war man Motorfahrzeugen gegenüber skeptisch eingestellt. Rückwärts gewandten Kritikern galten sie gar als "Höllenmaschinen". Ihr Betrieb war ja auch riskant, für tollkühne Fahrer und zu neugierige Fußgänger gleichermaßen: So wurde die Motorradentwicklung im damals industriell hochmodernen England durch den bis 1896 gültigen Red Flag Act gehemmt. Vor jedem motorisierten Fahrzeug musste ein Mann mit einem roten Fähnchen als Warnsignal laufen. Die Verordnung sollte für mehr Sicherheit auf den Straßen des Königreichs sorgen.

Was heute absurd erscheint, war damals überlebensnotwendig, denn viele, heute ganz selbstverständliche technische Bestandteile des Motorrads mussten schlicht erst erfunden werden. Eines der wichtigsten dabei - eine zuverlässige Bremse...

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