Autonews,Autobilder,Auto-Enzyklopädie

News Motorrad-Info Motorrad-Bilder Sonstiges Webverzeichnis  

Auto

Motorrad

 

   
 
Motorrad News
Motorrad info
Motorrad Chronik
Motorrad-Historien
Motorrad-Events
Besuchte Events
Motorradclubs & Vereine
Tipps beim Fahrzeugkauf
Fahrertipps
Wartung & Pflege
Motorradmuseen
Motorradbücher
alle Motorradhersteller
Routenplaner
Verkehrsinfo
Bußgeldkatalog
Länderkennzeichen
Verkehrszeichen
Kfz-Kennzeichen
Motorrad-Bilder
Sonstiges
Webverzeichnis
 
     
     
     
   

 
 

Motorrad-Info ...

 
 
Home / Motorrad-info / Fahrertipps / Bremsen
 
 
Quicknavi:
weitere Artikel zum Thema Fahrertipps

Blick - Motorradfahren
Bremsen
Helmabnahme nach einem Unfall?
Kurvenfahren
Motorrad- (Sicherheits)Training
Sturztechnik
Biken mit Sozius/Gepäck
Biken in einer Gruppe
Whellie

 

Anzeige:
 
     
 

Bremsen


Beim Gas geben haben die Wenigsten Hemmungen, doch beim Bremsen schaut das schon etwas anders aus. Gerade in Schrecksituationen versagt das geglaubte Können ganz schnell. So eine Notbremsung kann prinzipiell jeden ins Schwitzen bringen (ein plötzlich auftauchendes Hindernis, eine falsch eingeschätzte Kurve, usw.), deshalb sollte gerade das Bremsen immer wieder geübt werden!


"Verlier die Angst, aber nie den Respekt!"

Für das optimale Bremsen gibt es keine allgemeine Anleitung die für jede Situation, jedes Bike, und jeden Fahrer generell gilt. Bis auf eine ganz sicher: Sorge dafür (so gut du kannst) das Du erst gar nicht in solch eine Situation kommst! Soll heißen: Durch vorausschauendes entspanntes Fahren, lassen sich so manche Gefahren rechtzeitig erkennen oder gar erahnen (in Fachkreisen auch "7.Sinn" genannt).

Richtiges Sehen und richtiges Reagieren ist das A&O.

Mit Sehen ist gemeint die Fahrbahn richtig zu lesen (Schlaglöcher, nass, schmierig, verschmutzt, kopfsteinpflastrig, mit Bitum geflickt und so weiter).
Nun folgt das Reagieren: Das Wahrgenommene sofort in angepasste Fahr- oder Bremsweise umsetzen. Denn jedem sollte klar sein, daß sich unter solchen Umstände der Bremsweg erheblich verlängert!

Generell gibt es zwei Kategorien des Bremsens:
Die erste wäre da wohl das bewusste, gewollte Bremsen (wie z.B. vor Kurven, roten Ampeln, bergab oder einfach anhalten). Aber auch das gerühmte "Bremsen auf der letzten Rille" (bei höhere Geschwindigkeit bewußt in die Eisen steigen) zählt wohl noch dazu.
Die zweite ist die Not- oder Schreckbremsung. Bei der es ganz plötzlich und unerwartet zu einer Situation kommt, wo es einfach nur darauf ankommt so schnell wie möglich in die Eisen zu steigen. Zeit zum Überlegen hat man da einfach nicht!

Die optimale Notbremsung:
Die optimale Notbremsung hat einen Schlupfbereich von ca. 20-25% bei der gesamten Bremsung bei Vorder- und Hinterrad.(Schlupf = wenn ein Rad beim Gasgeben oder bremsen schneller oder langsamer ist als die Fahrzeugeschwindigkeit. Beispiel: Das Hinterrad dreht beim Beschleunigen durch, ohne daß sich das Motorrad von der Stelle bewegt (Burn out) = 100% Schlupf.)
Um dies meistern zu können müßte man schon hochsensibel mit den Bremsen umgehen können, um genau den richtigen Druckpunkt der Bremsen zu bekommen. Was auch ein geübter Fahrer kaum bewältigen dürfte, wenn der Feind Schreck noch zudem mitwirkt.
Um eine möglichst optimale Bremsung hinzubekommen, sollte man sich in diversen Situationen mehr auf die Dosierung der Vorderradbremse konzentrieren. Klar, daß man eigentlich in so einer Situation nicht mehr von dosieren reden kann, da man einfach nur noch voll in die Eisen geht. Die Bremsleistung sollte jedoch immer bis kurz vor, doch niemals die Blokiergrenze überschreiten. Kommt es dennoch mal zum Blockieren des Vorderrades, sofort die Handbremse lösen aber auch gleich wieder den Druck aufbauen. "Vorne dosieren u hinten blockieren" gerade hier wird es sehr kritisch wenn das Hinterrad blockiert, da das Heck leicht ausbrechen oder gar zum Schleudern kommen kann. Hier heißt es dann gezielt Gegenlenken oder gar die Hinterradbremse kurz lösen.

Bremsen in Schräglage:
Das Bremsen in Kurven und somit in Schräglage ist ein weiterer Gefahrenmoment. Hier sollte man versuchen möglichst mit beiden Bremsen entsprechend behutsam zu dosieren. Zwar gibt es eine Möglichkeit, bei der man die Maschine aufstellt (Schräglage kurz verlassen), die Vollbremsung einleitet, und gleich wieder zurück in die Schräglage. Diese Aktion sollte jedoch nur bei relativ niedriger Geschwindigkeit und ausreichend Platz angewendet werden, da das schnell auf der Gegenfahrbahn oder an der Leitplanke enden kann.

Hindernissen ausweichen:
Bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis, bei dem man nicht mehr genug Zeit hat, zum Stehen zu kommen, handelt es sich eigentlich um die Aneinanderreihung zweier Notmanöver. Zuerst folgt die Vollbremsung, dann das Lösen der Bremsen (was die oberste Priorität ist). Denn nur mit gelösten Bremsen läßt sich das Bike wieder lenken und somit um das Hindernis herummanövrieren.

Bremsanlage:
Es versteht sich wohl von selbst, daß eine gute Bremsleistung nicht selbstverständlich ist. Dazu gehören griffige Reifen, einwandfrei funktionierende Bremsbeläge, intakte Bremsscheiben oder Bremstrommeln, Hydraulikleitungen, die nicht porös sind, gut geschmierte Bowdenzüge und Gestänge und vor allem frische Bremsflüssigkeit, die regelmäßig gewechselt werden muß.

 
 
 
 
 
 
Partner von
 
     
 
Anzeige:
 
     
 
Anzeige:
 
       
Sitemap | Kontakt | Impressum