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Kurvenfahren


Für die meisten Biker ist es wohl das höchste der Gefühle mit ihrem Bike zügig auf gut ausgebauten, kurvenreichen Strecken unterwegs zu sein. Die damit verbundene Schräglage ist wohl mit das Faszinierendste am Motorradfahren. Aber genau hier werden kleine Unachtsamkeiten, unvorsichtiges Fahren oder falsche Einschätzungen oft schmerzhaft bestraft. Um das richtig zu meistern bedarf es schon ein wenig Training, da unsere natürliche Schräglagengrenze nur bei etwa 20° liegt. Die Angst vor großer Schräglage ist wohl auch der Klassiker unter den Fahrfehlern. Eine Kurven fahrenKurve macht aber erst dann richtig Spass, wenn sie sauber und rund in einem Zug durchgefahren werden kann. Die meisten Biker fahren in die Kurve ohne sich der damit verbundenen physikalischen Eigenschaften bewusst zu sein. Doch sollte hier ein gewisses Grundwissen schon vorhanden sein.

Wie z.B.:
- Kurvenfahrt erzeugt Fliehkraft (Querbeschleunigung)
- die Querbeschleunigung macht wiederum die Schräglage erforderlich
- die Schräglage hängt ab von Geschwindigkeit, Schwerpunkt und Reifenbreite.

Kurvenstyle:
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Style ein Kurve durchzufahren. Das sind einmal das Legen, Drücken und das Hängen.

LEGEN:
Ist wohl die meist gebrauchte Variante eine Kurve zu bewältigen. Dabei haben Fahrer und Maschine die gleiche Schräglage. das Innenknie ist am Tank entlang etwas nach vorne geschoben. Man sitzt locker in dem Motorrad und der Blick geht weit voraus.

DRÜCKEN:
Diese Technik erlaubt einem einen schnellen Richtungswechsel (Slalom, Ausweichen), somit läßt sich schnell das Gewicht der Maschine in Schräglage bringen ohne die Masse des eigenen Körpers mit zu ziehen. Beim Drücken bleibt der Fahrer aufrecht sitzen, die Maschine wird dabei mit dem kurvenäußeren Knie in Schräglage gedrückt. Mit diesem Stil lassen sich enge Radien verwirklichen.

HÄNGEN:
Beim Hängen (auch Hanging-off oder Hang-off gennant) hängt der Fahrer seitlich, fast neben dem Bike. Das kurveninnere Knie ist weit abgespreizt, wodurch auch ein Kontakt mit dem Boden zustande kommen kann. Dieser Race-Styl bringt aber auf normaler Strecke nichts, und sollte somit auch ausschließlich nur auf einer Rennstrecken praktiziert werden, wo man auch die richtigen Gegebenheiten hat, wie: die richtigen Reifen, keinen Gegenverkehr und die Routine für den immer gleichen Kurs.
Vorteil bei diesem Styl ist: Der Fahrer weiß genau, an welchen Punkt er in seiner Schräglage ist (aufsetzende Knie). Und da das Bike beim Hang-off eine geringere Schräglage hat als bei den beiden anderen Styl´s, kann man früher, stärker an Gas gehen.
Nachteil ist schlechteres Handling, Reaktionsvermögen und Überblick.

Tipps für Kurvenfahren:
Den Kurvenverlauf möglichst früh abschätzen. Geschwindigkeit rechtzeitig durch Gaswegnehmen, Bremsen oder Zurückschalten drosseln.
Mit GENÜGEND SEITENABSTAND, gehts von der Fahrbahnmitte in die Rechtskurve, und vom Fahrbahnrand in die Linkskurve. In der Schräglage eilt der Blick immer in die Richtung wo man auch hinfahren will (das Kurvenende suchen). WICHTIG: Kopf dabei immer senkrecht halten!(DA unter Umständen Schwindelgefühle durch schräge Wahrnehmung auftretten können). Der richtige Einlenkpunkt ist dabei sehr entscheident. Denn lenkt man zu früh ein, hat man am Kurvenende ein richtig großes Probelm (bei Rechtskurven den Gegenverkehr und bei Linkskurve das Grün oder die Leitplanke)! Darum relativ spät einlenken, denn dadurch sieht man die Kurve gut ein und man hat genügend Reserve für den Kurvenausgang.
 

Foto by: Sportlibrary - Fotolia.com
 
 
 
 
 
 
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