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Motorrad News - Verkehrsnews - ADAC verschickt Ersatzteile in die ganze Welt

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17.08.2010


ADAC verschickt Ersatzteile in die ganze Welt

 
ADAC verschickt Ersatzteile in die ganze WeltPanne fern der Heimat
Seit 50 Jahren geht alles, was Autos zum Laufen bringt, auf große Reise

Kupplungen nach Kroatien, Spezialwerkzeuge nach Spanien und Motoren nach Malaysia – es gibt nichts, was der ADAC-Ersatzteilversand in den vergangenen 50 Jahren nicht auf Weltreise geschickt hat. Um Autofahrern im Ausland aus der Patsche zu helfen, hat der Club bis heute über 160 000 Pakete mit Autoteilen versendet. Das erste Ersatzteil, das der ADAC für einen deutschen Urlauber im Ausland besorgte, war 1960 ein Roller-Reifen – er wurde mit der Bahn nach Italien gebracht. 1977 verschickte der Club bereits 380 komplette Motoren. Heute dagegen fehlt es den Werkstätten in den Urlaubsländern oft an schnellen Bestellmöglichkeiten für Ersatzteile.

Für den ADAC ist der Ersatzteilversand auch in einer Zeit, in der Hersteller und Händler über weltweite Vertriebsnetze verfügen, eine nicht wegzudenkende Leistung für pannengeplagte Autofahrer. Grund: Immer noch dauert es häufig viel zu lange bis dringend benötigte Ersatzteile und Spezialwerkzeug in den teils entlegenen Werkstätten im Ausland ankommen. Der ADAC hat in fünf Jahrzehnten ein Händler- und Lieferantennetz mit mehr als 3 000 Bestelladressen aufgebaut. Darunter befinden sich auch Spezialisten für Wohnmobile und Oldtimer sowie vier Speditionen, die mit einem weitverzweigten Partnernetz den Mitgliedern die umständliche Abholung an Flughafen oder Zoll ersparen und die Ersatzteile persönlich an die Werkstatt im Ausland bringen – das spart Zeit und den Urlaubern Nerven.

Aktuell summiert sich die Arbeit des ADAC-Ersatzteilversands auf jährlich ca. 5 200 Versendungen und Beratungen. Vor allem die Zahl der Beratungen der ausländischen Werkstätten hat in jüngster Zeit deutlich zugenommen. Oft wird der Versand eines Ersatzteils dadurch überflüssig und der Defekt kann an Ort und Stelle behoben werden. Eng eingebunden in die Hilfe für die Mitglieder sind dabei die weltweit 16 ADAC-Auslands-Notrufstationen. Sie schalten sich auch ein, wenn dringend benötigte Medikamente verschickt werden müssen. Diesen Service hat der ADAC 1975 in seine Clubleistungen aufgenommen. Weltweit werden jährlich rund 100 lebenswichtige Medikamente versendet.

Die Kosten für die Organisation und den Transport der Ersatzteile im Geltungsbereich Europa und der Medikamente weltweit sind über die ADAC-PlusMitgliedschaft abgedeckt.
 
Quelle:http://www.
 
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